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scheid und der zu Seligcnstadt. *) An demselben Tage schenkte er an dem genannten Orte das Territoriuman die Abtei Burtscheid, welches die Herrschaft Burtscheid ausmachte. *) In dem besagten Jahre bestimmteder Kaiser durch eine zu Aachen aufgestellte Urkunde, die seiner neuer Stiftung umliegenden Gründe ,mit den Worten : Wir schenken dieser fder St. Adalbcrls-) Kirche , die Besitzungen , welche innerhalbder Mauer Brücl (nach dem Stifte zn) gelegen sind, mit den darauf stellenden Gebäuden , Aeckern, Büschen,Wiesen, Fischteichen etc. Auch schenken wir dieser Kirche, mit Einwilligung des Bischofs von Lüttich, Bal-derich , das Baptisterium 3 ) d. i, die Pfarre über die auf den obigen Gründen wohnenden Leute, dieman von nun an die Leute des h. Adalbert (homines St. Adalberti) nannte, und den Zehenten. End-lich schenkte der Kaiser Heinrich seiner, auf einem des königlichen Sitzes zu Aachen nahe gelegenenFelsen gestifteten Kirche für die Wiese, welche Otto III« der Kirche zu Burtscheid geschenkt, und dievermuthlich zu den obigen der Kirche umliegenden königlichen Gründen gehört hatte, einen Ackerzu Mamelen und Creuual mit dem Zehenten, Auch setzte der Kaiser den Prelaten CProbsQ der Kirchezum Richter Exactor (Vogt) der ganzen Schenkung , und der darauf wohnenden Leute. 4 )
Diese war die zweite Schenkung, die der Kaiser von den hiesigen Reichsgütern an Stifter gab , diedadurch aufhörten Reichsgüter zu sein, und in allen ehemaligen Verhältnissen an das Stift übergingen.Die Leute des St. Adalbert traten aus dem Pfarrverband der hiesigen Marienkirche, welche die Pfarre derauf den Beichsgütern Wohnenden war, und wurden dem St. Abalbertstift als ihrer Pfarrkirche angewiesen.Der erste bekannte Pfarrer der St. Adalbertskirehe, war der Kanoniker der Kirche Heinrich, der in einerUrkunde vom Jahre H9G bei den Zeugen als Parrochus (Tfarrer) erscheint fi ) Von den spätem Ver-hälnissen dieser Pfarre kann hier keine Rede sein, Die freie Frau Menzc begibt sich 1020 in die Dienst-barkeit des St. Adalberlslift «)
Am 25. August 1020 schenkte der Kaiser im Pallaste Aachen zum Seelentroste seiner Aeltern , undVorfahren am Reiche besonders des Otto III. seine und seiner Gemahlin Chunigundis die Curtis Moflcn-dorf in der Grafschaft des Pfalzgrafen Ezzon in pago punnegouve (Bonn) den Brüdern des Multer-GottcsKlosters in Aachen ') Um diese Zeit war in der Umgegend von Aachen eine allgemein anhaltende Trockenheit,daher vieles Vieh zu Grunde ging. Am 2?. Juli 1023 war Heinrich II. zum letztenmal im Pallaste Aachen.Er starb am 13. Juli 1024 zu Cronaha und wurde zu Bamberg begraben.
') Daselbst pag. 203. Vrk 3.
*) Daselbst pag. 204. Urk. 4.
s ) Baptisterium i. e. ecelesia parochialis du fange glossarium.
*) Cod. dipl aquen. pag 41. N. 57. Der Herzog von Jülich icar f'ogt über die im Jülicherland
gelegenen Güter des Stifts, aber nicht über das Stift an sich.5 ) Cod. dipl. aquen pag. 47. N. 68.•) Cod. dipl. aquen pag. 42. N. 58.') Cod. dipl. aquen. pag. 16. N. 23.