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1 (1840)
Entstehung
Seite
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Jahres 1005 schenkte Heinrich den Brüdern der St, Adalbertskirche bei Aachen den Zehenten zn Walcere, undGoslar und gewisse königliche Gelalle zu Dortmund, wie auch die Kapellen zu Ingelheim und auf demSalvalorberg (L e,le kerg) kei Aachen , mit Allem was Otto III, für das gemeldete Stift bestimmt hatte. ')An dem nämlichen Tage sagte Heinrich II : er habe zu Aachen zwei Monasterien bauen lassen , eins xuEhren des h. Adalbert und das andere zu Ehren des h. Nicolas. Dadurch soll aber die Würde desMuttergottes Klosters kein Abbruch geschehen , noch in ihren Zehenten Nachlheil erhalten ; sondern siesoll wie bisher die Ilaupikirche des Fleckens Aachen bleiben, und zu deren Anerkennung sollen die Geist-lichen des Münsterstiftes an den Festlagen der hh, Adalbert und Nicolas von diesen beiden Stiftern zumMittagsessen eingeladen werden. J )

Am 13. August des obigen Jahres gab Heinrich II. zu Nürnberg eine Urkunde , mit welcher er dieZehenten-Schenkung vom 7. Juli nicht nur bestätigte, sondern auch noch an das St. Adalbcrtstift schenktedie Villen Soron und Solmanniam im Lütticher Gau Cp a S° Lyrwa} , Neroldcshusen in jiago Nalresgauwe,Horchern in pago ColingauwCj Kiuenheim in pago Meinveit 3 } und den Boden, worauf die Kapelle ([Kirche}der hh. Märtyrer Adalbert*und Hermetes gebaut, mit einer in der Nähe gelegenen Mühle, *J

Einwohner des Dorfes Bila , die den Zehenten desselben besassen , schenkten zu ihrem und ihrer Vor-fahren Seelenheil denselben der Aachener Kirche, doch mit der Bedingniss, dass aus diesem Zehenten4 Fuder Wein der Kirche zu Bila jährlich gegeben werden sollen , welches Heinrich II. im Pallaste Aachen1006 genehmigte. S J Ebenfalls bestätigte Heinrieh am 15, Juli 1007 in dem gemeldeten Pallaste aufBitten der Brüder der Aachener Kirche, den von seinen Vorfahren am Reiche ihnen verliehenen Zoll undBann zu Traben an der Mosel. Auch genehmigte Heinrich die Schenkung der Kirche zu Traben mitihren Weinbergen, und Zehenten durch die Einwohner des Ortes, welche Leibeigene der Aachener Kirchewaren , an die Brüder der Marienkirche allda. Doch mit dem Laste 4 Fuder Wein der Kirche zu Trabenjährlich verabfolgen zu lassen, 6 ) Am 22. Octeber 1007 war Heinrich nochmals im Aachener Pallastc.

Heinrich wurde am 14- Februar 1014 i n Rom zum Kaiser gekrönt. Am 8. Deccmber des Jahres 101Gschenkte der Kaiser zu Duisburg an die Abtei Burlscheid eine Villa mit einem curlile in dem DorfeVillen,' welche Otto III. von dem Grafen Luizon durch Tausch an das Reich gebracht hatte. '} Am 21.Januar 1018 bestätigte der Kaiser Heinrich II. zu Frankfurt den Gütertauseh zwischen der Abtei Bnrt-

') Cod. diplom, aquen. pag. 40. TV. 55.

2 ) Cod. diplom. aquen. pag. 14, N. 20, Jm chronologischen f'crzeichniss der Urkunden ist Statt

pag. 14 irrthiimlich pag. 40 abgedruckt.') Mayenfeldgau oder Mayengau von dem Orte Mayen genannt. Günther cod. dipl. \r The.il.4 3 Cod. dipl, aquen. pag. 40. N. 5G.Ä ) Cod. dipl. aquen. pag- 15» N. 21.') Cod. dipl. aquen. pag, 15 TV, 22.'3 Geschichte der Abtei ßurtscheid, pag, 202, Urk. 2,