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1 (1840)
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die demselben umliegenden Gründe zur Dotation bestimmt halte., lässt sich nach der Urkunde 1 ) mit wel-cher Heinrich II. im Jahre 1018 dem Sl. Adalbcrtstift schenkte einen Ader zu Mamelen und Crcval zum Er-satz einer Wiese , die Otto von den obigen bestimmten Gründen zu der Dolirung der vorhabenden Stif-tung , an die Ablei ßurlschcid geschenkt hatte, abnehmen.

Otto begab sich nun nach Italien ohne seine vorhabende Stiftung vollführt zu haben. Otto starb inseinem 22. Lebensjahre am 24- Januar 1002 zu Palerno in Italien. Sein Korper wurde einbalsamirt, undseinem Wunsche nach in der Pallastkapelle Aachen beigesetzt.

Nach Beeck 2 ) sollen unter Otto 111. die Benedictiner an der hiesigen Pallast Kapelle das klösterlicheZusammenleben aufgehoben, die Einkünfte der Stif'tsgüter getheilt , und die Häuser auf dem Klosterplatzbezogen haben, ihr Abi wäre ihr Probst geworden , was aber dem Herrn Meyer 8 } unrichtig zu seinscheint. Auch die Stiftung von Piäbcnden an der hiesigen Ilofkapelle durch den Bischof Notger lässt sichhistorisch nicht nachweisen.

Durch den unerwarteten Tod des jungen Otto III. drohete das Gebäude zusammen zu fallen, das OttoI. mit so vieler Mühe aufgeführt halle. Italien wählte sich einen eigenen König Jn Deutschland war vondem sächsischen Hause nur ein Zweig übrig , der Baiern beherrschte , Heinrich II. Urenkel Heinrichs I,Auch noch zwei andere mächtige Kronkandidaten traten auf. Doch Heinrich wurde durch die Baiern undOstiranken gewählt und am 0. Juni 1002 in Mainz zum König gekrönt. Am 24, Juli wurde er zuMerseburg durch die Sachsen als König anerkannt. Am 8. September wurde Heinrich zu Aachen als Königdurch die Lolharinger anerkannt und in den hiesigen königlichen Stuhl eingesetzt. Am 5. Februar 1003war Heinrich II. wieder im Pallaste Aachen.

Am 3. April 1005 bestätigte und beschenkte er im Aachener Pallast die von Bischof Notger zu Lutticherbaute und mit Kanonikern besetzte h. Kreuzkirche , *) diese Kanoniker muslen der Urkunde nachklösterlich zusammen leben. Um diese Zeit Hess Heinrich II. den vonfeinem VorFahrer am Reiche ange-fangenen Bau der hiesigen St. Adalbe; t-Sliflkirche vollführen und bepfründele 20 Kanoniker an dieselbe s ).Am 7. Juli licss Heinrich zu Dortmund (Trolmanni) eine Sinode hallen. An demselben Tage des eeuaiiiilen

') Cpd dipl. aquen, pag. 41. N, 37. Der Verfasser eines eben erschienenen Schriftchens hat sicherlaubt über diese Urkunde zu witzeln, und eben dadurch die Unwissenheit eines urkundlichenStudiums gezeigt. Mit aus, der nur die Codices donat. piar. und Diplom, belgica gegeben hat,Hess nur den Theil der fraglichen Urkunde abdrucken , welcher die Stiftung des St, Adalberts-slifts enthielt , den übrigen Theil aber hat er nicht ijegeb«n , welches er durch Puncten ange-zeigt , wie man dieses immer zu thun p/legt , wan man eine Urkunde nicht ganz abdruckenlässt.

2 ) Aquisqranum Cap. 2. pag. 20 und 21.

', Aachensche Geschichte Seite 218.

') Eisen T. I. pag. 170 Miräus T, 11. pag. 808

*J Cod. diplom, aquen pag, 50, .V, 84.