327zum Beßten lenket, machte sie stark, undsie waren entschlossen, eher alles zu leiden,als gegen ihren Eid zu handeln.Die Abtey hört nicht auf, von der personli-chen Gerechtigkeit des Königs, und Höchſt-deſſen Miniſteriums alles zu hoffen, wennſchon die Verleumdung eine gerechte Notwehr,welche die Schranken der, einem der ersten undmächtigsten teutschen Häusern gebührenden,Ehrerbietung nirgend überschritten hat, nochso gehässig vorgestellt haben kann. Voll Zu-trauen hofft sie noch immer (wie Caesar Hei-sterbac. von dem Prümschen Vogte, Hontheim.ann. Trev. T. 1. p. 674), unter den Flügelndes preußischen Adlers Schutz, und ge-treue Hilfe zu finden, in der Art, wieschon Friederich Wilhelm der grosse dieAbtey in seinen mächtigen Schuh nahm.Anlage 65.§. 94.Deren Verhöre, und Verurtheilung.Die Verhöre, welche sie, jedesmal in derWachtſtuben und in Beiſeyn der wachtha-benden Officiere haben bestehn müssen; dieBemerkungen, welche sie, statt der ihnenangetragenen Rechtfertigung am 15ten Fe-bruar; die verschiedenen Vorstellungen, wel-che sie am 28. Januar, 15. März, 13. und17. April größtentheils unmittelbar an ꝺeſKönigs Majestät eingeschickt hatten, sindre-
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Über Stadt und Stift Werden und dessen Verhältnisse zu den Grafen von der Mark : staatsrechtlich bearb.
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