193sorgt hatte, so hielt Engelbert mit Köllnfür Oesterreich, weshalb er aber von Lud-wig in die Acht erklärt wurde. Die end-liche Ausſöhnung zwiſchen Ludwig undFriederich 2) verscheuchte indessen alle wi-drige Eindrücke, welche diese zwiespältigeWahl veranlaßt hatte, und zwischen Cleveund Mark wurde die Freundschaft in ei-nem solchen Grade erneuert und festgegrün-det, daß Adolph, dem Sohne des geäch-teten Engelberts, die einzige Tochter undErbin von Cleve zu Theil ward 3), ebenso wie nun Adolph 1346 für Ludwig vonBaiern gegen den Erzbischof von Kölln,spelcher Karl 4. gekrönet hatte, die Waf-fen ergriff 4);01) Pütter Grundriß der Staatsver-änderungen des t. Reichs. S. 123.17.750S2) C. die Einung vom 27. Sept.7bei Lünig. Sie fängt mit diesen732Worten an:###„Wir Ludwig und Friederich vonGottes Gnaden römische Könige 2c.thun kund ꝛc. daß wir ꝛc. uns mit-einander vereinet und verbunden ha-ben ewiglich, daß wir das römischeReich, dazu wir beide erwähltund geweiht ſind ꝛc. miteinandergleich als eine Person ꝛc. besitzen ꝛc.sollen und wöllen ꝛc. ꝛc.“3)
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Über Stadt und Stift Werden und dessen Verhältnisse zu den Grafen von der Mark : staatsrechtlich bearb.
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