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Über Stadt und Stift Werden und dessen Verhältnisse zu den Grafen von der Mark : staatsrechtlich bearb.
Entstehung
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192§. 61.Die Achtserklärung ohne Folgen durchdie Aussoͤhnung Friederichs von Oe-ſterreich mit Ludwig von Baiern.In Gemäßheit der schon vorhin (§. 39)bemerkten Uebereinkunft zwischen dem Erz-bischof zu Kölln und dem Herzog Leopoldvon Oesterreich zu Gunsten Friederichs desSchönen hatten Henrich von Kölln, Ru-dolph von der Pfalz, Rudolph vonSachsen=Wittenberg, und Henrichvon Kärnthen als König von Böhmenam 19. Oct. 1314 zu Sachsenhausen Frie-derich von Oesterreich; und dagegenPeter von Mainz, Balduin von Trier,Johann von Böhmen, Johann vonSachsen=Lauenburg, und Waldemarvon Brandenburg Tages darnach Lud-wig von Baiern in Frankfurt zum Kai-ser erwählet. Friederich wurde am 25.Nov. vom Erzbischof von Köln zu Bonn,und Tages darnach Ludwig vom Erzbi-schof von Mainz zu Aachen gekrönet 1).Die Wahlfürsten hatten unter den übrigenStänden ihre Anhänger, und weil der Kur-fürst von Kölln in der bemerkten Ueberein-kunft auch für den Grafen von der Markge-