44Grafen von Isenberg geblieben wären; ge-setzt, daß Otto Graf von Altena, der auchBlankenstein besaß, Leibeserben nachgelas-sen hätte, da hingegen sein Bruder Engel-bert 3. Graf von der Mark, nach seinemTode Altena, Blankenstein 2c. wieder mitder Grafschaft Mark vereinigte; daß Con-rad von der Mark, Herr zu Hörde u. s.w. nicht kinderlos gestorben und die Graf-schaft auf diese Weise in mehrere Theilezerfallen wäre, aus welchem geographischenGrunde hätte es sich in solchen Fällen be-haupten laſſen, daß das Stift Werdenin der zwei, drei, vier und mehr Meilendavon entfernten Grafschaft Mark liege;aber eben so bestandlos erscheint diese Be-hauptung, wenn man sich einige Jahrhun-derte zuruckdenkt, und noch bestandloser,wenn man sich erinnert, daß das Reichs-ſtift Werden ſchon ꝺreihundert Jahre vor-handen war, ehe die Grafen von Altenaals solche bekannt, und der Grundstein zuder nachherigen Grafschaft auf dem BergeWolfseck gelegt war.1) Steinen sagt zwar im 19. St. S. 1158.Niederwenigern im Amte Blanken-ſtein an den Werdenſchen Grenzen;aber dies ist ein Irrkum, und daher ent-standen, weil er die unter der Landesho-heit
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Über Stadt und Stift Werden und dessen Verhältnisse zu den Grafen von der Mark : staatsrechtlich bearb.
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144
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