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Über Stadt und Stift Werden und dessen Verhältnisse zu den Grafen von der Mark : staatsrechtlich bearb.
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93.welchen Kaiser Henrich 4. dem Erzbi-schof Adalbert von Hamburg 1065, wie-wohl ohne Erfolg, schenkte, lag ganz imRuhrgau, und in der Grafschaft Her-manns des Pfalzgrafen. Linden-brog Script. rer. sept. 80. Urkunde S. 180und 181. „Curtim nostram Tusburch inpago Ruricgove, in comitatu HerimanniPalatini &c. Addimus insuper cum ban-no nostro praedictae Ecclesiae forestum u-num in triangulo trium fluminum Rein,Tussale & Rurae positum.Der Hof Anger, am Flusse gleichenNamens, im bergischen Amte Anger-mund, eine Meile von Werden 1148ebenfalls §. 34. Anm. 2.Der Hof Selbeck im Stift Wer-den gelegen 1148 desgleichen. Ebend.Dieser Hof grenzet an die Herrschaft Har-denberg, und diese grenzet an die Graf-schaft Mark.Dieser letzte Umstand ist sehr merkwürdig.Die Güter der Abtey würden, sobald die-ſelbe ſie erwarb, von der Gerichtsbarkeitder Grafen ausgehoben; so lange sie aberin den Händen der vorigen Besitzer wa-ren, standen sie unter den Grafen. Nachden Gesetzen mußte die Veräusserung derGüter vor dem Grafendinge geschehn. L.Ripuar, 59. Eben so in Sachsen. Da-her urtheilte Hermann Bischof zu Mün-ſter