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geweſen. Man könnte ihn fragen, auswelchen Gütern denn die Grafschaft Markentstanden sey? wo kannte man in dieserZeit ein Schloß Mark, eine Burg Altena,was waren damalen alle grosse und kleinejetzt sogenannte Domainengüter?Es ist, soviel das Stift Werden be-trifft, bekannt, daß unter den Frankenmit dem Güterbesitze Freyheit und Adelverknüpft war; jeder gutsbesitzende Frankewar nämlich frey und edel. Daher heißtTheganbald, der Besitzer des Alfgodings-hofes in Fischlaken (Leibnitz Trad. 1.) einfreyer und edeler Franke. DerGutsbesitzer war desto edeler, jemehr erbesaß. Der heutige Adel ohne Unterschiedist nicht ursprünglich aus Schlössern undPallästen, sondern aus Baurengütern, ausHöfen ausgegangen. Auf solchen Be-sitzungen verlieret sich zuletzt der Adel, ebenſo wie das ganze Menſchengeschlecht ſichzuletzt in Adamslenden wiederfindet. Oh-ne Zweifel sind daher noch die Redens-arten übrig geblieben: bei Hofe, derHof zu N. In Schwaben heißt der Ad-liche auf dem Lande: ein sammetnerBauer. Die Principes des Tacitus wa-ren Besitzer der Oberhöfe. Es ist schonvorhin erwiesen, daß der Hof Werdenein solcher Oberhof war, und der anseine Stelle eingetretene Hof Barkhofes noch wirklich iſt. Durch den Beſitzdes obersten Haupthofes Werden wurdealso