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Über Stadt und Stift Werden und dessen Verhältnisse zu den Grafen von der Mark : staatsrechtlich bearb.
Entstehung
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wurde er Priester, und von Alberich andem Orte, wo Bonifatz erſchlagen war,als Lehrer der dortigen Kirche angeſtellt.Dieſes Amt verſabe er ſieben Jahr, woer von Wittekind verjagt 784 nach Romzing, und bei seiner Zurückkunft den Vor-satz mitbrachte, ein Clöster zu bäuen, dasalſo 777 unmöglich zu Werden ſchon be-stehn konnte. Er hatte nun zwar die Ab-ſicht, ein Cloſter zu bauen, aber darausfolgt nicht, daß sie gleich bewerkstelligetwurde. Vielmehr blieb er auch nach sei-ner Zurückkunft noch einige Jahre inFriesland: ad derelictum igitur in fri-sia dominicae portionis agrum tam cu-pide reversus est, quam inde expelli sedolenter tulerat. Affa S. S. §. 3. N. 19.Weiter: Mit 793 fangen erst die Er-werbungen und zwar in Friesland an,welche er dem zu erbauenden Closter zumAuskommen zudachte. S. Chart. Werthin.apud Leibnitz T. 1. Trad. 46. p. 115. Dieerſte bekannte Werdenſche ſchreibt ſich vom24. Febr. 796. ibid. Trad. 5. p. 103. Erst800 bekam er den Bezirk zwischen derDiapenbeck, und einem Bächschen nachOsten hin ohne Namen Trad. 2. u. s.w. In diesem Bezirke liegt die Reichs-abtey Werden.In seiner Unentschlossenheit hat er frei-lich aller Orten Besitzungen erworben, inFriesland, im Erzſtift Kölln, im Hoch-ſtift Münſter, im Reichsſtift Werden u. ſ.w.