ſes Haupthofes gieng wie gewdhnlich aufdie Stadt über. Aber unter Hildegrimnach Ludgers Tode kömmt Werden nochals Hof Villa vor. Trad. 61. apud Leib-nitz. T. 1. in chart. Werth. Die Ge-ſchäfte, welche dem Beſitzer deſſelben inHinsicht der dazu gehörigen Unterhöfe ob-lagen, und die Oeconomie, welche damitverbunden war, wurden nun davon ge-trennt, und auf einen Hof in der Näheverlegt. Auf diese Weise entstand der HofBarkhofen an der Westseite von Wer-den, der noch jetzt aller WerdenſchenHaupthöfe oberster Haupthof ist. Solcheneue Haupthöfe erhielten durchgehendsdconomische Namen, z. B. Viehehof,Viehemayer, Viehehausen, Bark-hofen, u. s. w. Der oberste Haupthofaller Essendischen Haupthofe heißt Viehe-hof, S. Kindlinger Münſt. Beitr. 2. B.§. 14. S. 74. Derselbe lag gerade vor demStadtthor bei der Stadt Essen, welchesvon ihm noch den Namen Viehehofer Thorführet, so wie die angrenzende Baurschaftnoch Alt Essen heißt, in Hinſicht derspäter entstandenen Stadt Essen. Dernächste Hof an der Ostseite von Werdenheißt Viehehausen. Es scheint, daßdie mit dem Hofe Werden verbundeneOeconomie anfänglich auf die beide HöfeBarkhofen und Viehehausen ver-theilt worden; denn die Alten pflegtendas Horn= und Federviehe von dem übri-gen abzusondern. S. Universal Lexi-con,
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Über Stadt und Stift Werden und dessen Verhältnisse zu den Grafen von der Mark : staatsrechtlich bearb.
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