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Vom Ackerbaw, Erdtwucher vnd [und] Bawleüte[n] : von natur, art, gebrauch und nutzbarkeit aller gewechsz, Früchten, Thyeren sampt allem dem so dem Menschen dyenstlich in speysz vnd Artzeneyung .. XII. Bücher ...
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CLXXVIIIv
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Was - Epljfc

Pon sucht der pfcrd bild arczney.

^Vas. xlvlij. Capitel.

^Z^^)cht kommen pferden lm Haupt von böser feüchtlgkeit. auch Zum dickern malvon böser psieg vnud versaumigkeit. 'ZVanuden pferden weewiirt auß boscrfrüchrnüß übcrftusstgkelt die j»»cu komei; in das blut der adern/oder von grossen wm?den jngegangendurch die schwcyßlochcr/o6 durchgroß arbeyt mit dem athem. Qdervon schleym in den gcdärmen überigem essen, ^der von Gerst oder a»lderer feucht»n dem magen geschwoll.cn/oder von Übergang des Harns jm sey die bloß verschwellen. ^enen allen ist der rot vnd hilffgemeyn das es mit pftrdrs mütergelassen werdfrey vnd ledlg rn einem stall allein. Wider dtcgcschwulst die sich hebt auff dem ruck )cn/merck vn halt das gut vndgemeyn stuck. Nymsalyinesstglang zcytgeweych^cr/vnnd sollche geschwulst zum dickeren mal damit gestrichen. In vil fuchtenderpfcrd istdasb^enNendasbestviinddasletst. Aber do bey ist grosse so:gdaosyedaspferd nit erlang mit betssen/öder mit lecken, 'lVanauß dem b:ennegebürt sich großjucken/niocht sich das pferd erlangen es bissz darauff grosse stuck. ^>tl Zeychen seindbey denen Zu erkeirueulst/ wo vnd was eim pfcrd gednst. vnd wie ma»i mag erkenneob darzü sey yergen kein rot / oder es nit anders sey wann des pferdts todt. Aas laßich hye zu fch:eiben an ston. wan in dem neunden buch findest» gar vll davon.

Von Größen. Was. xl«r. Capitel.

H^Ierse:ndnamenderÄchfennachjrerzeyt. <DannennetjyeKälberlnderju<>^^gendt.Oarnach iuuencosvon jrer kraßr vnd cugcndr. Darnach jungÄchß->cn dastfttnd sye nUrz Zu halten. ?uletst werden syegenant die alten. 'ZVernnnkauß'fen will der ru»d ein herdt/der sch das daru nder seind Zu fruchten bewert.'lVolgc^schickte! grosserglyder. wall an den allen gewn»n vnd hoffen stot. Sslicherherdwosye das laitdt mögen haben/sollen sye im winter warm weyd haben. Im summcrkülvndbergecht/vnim schatten, wo das int ist do niussz man im winrcr andcrlcy roten.Ire stall sollen sandig/oder mit steynen sein besetzt/vnnd ein wenig hangen/das syenit nassz bleiben/vnd sollen Zirkelt verdeckt sein. <Dan sol sehen das sye nit Zu d:angskon/oder dasein dieandcrngestsssen/oder geschlagen kan. Imsummersolmhaobei, acht/das sye von den grossen burmssen uic leyden vngemach. Gute strewet mach)nen des nachtrs Zu jrer ruh. Im summer zwirnet / im winter cm mal trenek Ochfenvnd. Sann erkennestu deine Ächßcttgüt/starck/vndgesuttdt/wandusyerürestvnnd sye sich bewegen aliff der stund. Auch merckstu das vo:ab bey grossen glydermvnd auffgereckten o:en.

Von Schöffen. Aas. l. Capitel.

^N^iZIHoffZU erkennen bey jrem alter wie die seind/diebesten die nitalt/scittd nochlänüln. Auch werden sye erk«nr bey jrer gestalt, weytem leyb vnnd vtl weycherwoll/vnd grosses steysch die kost beZalt. Ä>air si'c rot vnd subtil aderlin haben in jrenaugen/dan seind sye gesunt anr l eyb vnd im magen. wan aber die äderen groß vnndrot jeind/bedeut jre syechtagen. Auch wann du sye begriffest bey jrer hancam half/Vl»d sye sich bald für zyehen/so kan fs sye int. wan sye werden dem todt kaum entpfiye/hen. "Wan sye aber al so gezogen vest ston/sye seind gesn nt do magstu dich lassen an.^Velch auch künltch diuch die weggon/besn nder wann dte nnt gencygtcmhanptsichlajsen treiben vnd schlagen. "5)der ja r wollen sye wol gespeyßt sein, jnnen vnd aussenlaß /nen nichts geb:estes seu». Ire stall solle nit windig sein/wol gestrewet vnhang^e.zde. wanderharn verderbt die wolle dein. 2ltlch verderbter jreklawcn/dassyegrav ^

lichwer^ ^