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Vom Ackerbaw, Erdtwucher vnd [und] Bawleüte[n] : von natur, art, gebrauch und nutzbarkeit aller gewechsz, Früchten, Thyeren sampt allem dem so dem Menschen dyenstlich in speysz vnd Artzeneyung .. XII. Bücher ...
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CXXIIr
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Wücß (.'XXII

Wie Wvßen hcrsoW Hndertteuwerec werden.

^Vas. ij. Capitel.

^fen wachsen natürlich in allen stetten wie die erd erleiichtet würt voder Sonnen. Anch werden sye gemacht mit der Hand fieiffauß walde»roderboschechtcn stetten/oder außackerscld. 'Von den ersten do müssz

. man von ersten aufreüten die baun; vnd strucher/vnd das soll Feschem

hentmScpcember/odcr^ctobcr.Vnd ttirallcindo:ticr/sunderauchal!cqueckenvnkreiicerdte jichgeb?cycccvnndgcfestiget haben, viid das muss) nur flciß geschehen/vnddarnach mit fleisi gepflüger/vnd alle schädliche stein gerat» merz vn nd alle grobeschollei» Zerrreibe»». ^ann sollinan sierungei»lm wachsenden lyechtmir neuwemn^jr.vonden fflssc»»derthicr soler nlrbcrürtwerdci»/v»»d nanrlich dy die starr weychist/dasder boden mc vigleich werd wa?» die rhicralso hyn vnnd her rrcrtc»»/vnd dochnir gcmemllch gleich, ^vannaberwy^en werde»» sollen auffackerfeldc/so soll ma»lgleichen den boden uach aller n»üglichkeit/vn die grobe»! schollen Zcrtrcibcn/vnd dandarin sähen Wicken so men mithcwsomcn. Also soll nran sahe»» die vo:ge»»ant wyß^e»» stäc nach dem rüngen. <^an soll sye aber »»it wasseren die weil der grnndc nicgc?harret ist/das das wasser jngonde in den weychen boden «it verhynder die natürlichekraffrdeswachßens. vnnddas »,tt wlffen bodc»»/si»nder mo:telgemachr werd. Ä>eraber woltsolich acker haben etliche ^ar zu wyffen / v»»d wtderumb aiidere zar Zu fruchttck, der mag die machen auß magern ackern in der wcl^. Sye lassen wasser i»» jolicheäcker das gar rrüb sey/das die filrchen erfüllet werden mitdcmcrdtrichdasvondcmtrüben wasser bleybt/v»»d dan würt der ackergleich vild würc ein gute wyj? sunder ^hitng der genanten somen. dan mag man das also brauchen vier oder sünff jar. dar-,nach mag man das pflügen vnd sahe»» Mit srüchcen ander vier oder sünssM. vnd istjiimbcjserwanndaserübcrdasandcrjarlcdighercgelegen, 'lverabe»cinjarnvilcha>» ein wyfen der soll zuhanr nach der ern wassr darin kere»»/ v»»d lass», darauff denKammer vn auch den herbst/namlich in trucke»»cr Zeyr. vnd de», ander,; sumn,er wancrgeniädet das haw bald gepflügeckurynoch d:eymal/v»»dgesehet. 2lberwannerMchuolrdasompr han/so müst er d; hawgar zeitlich maven/dasbilz indem Äugstdas ompr her zn wachsen, vnd dan darnach gebrochen vndgearr vndgesadct bni^c

gütftüchr. Etliche sahen alle jar nach/vnd makeir das ompt nur saiiipr den stilpffe^

lcu in der weij^. Bald nach demjehnic keren sye laurer wasser aitffdic stnpffelen / vndlasse,, kein vyd darauffgon/so wachffr das ompt viider den stupffelen/vnd mähen esda5mirei»,ander/vnnd im winrergeben sye dasjrem vyh. dasysszr dasompr/vnndftrauwer jm selber mit den stupffeiezu myst. ^Van sye dan die stnpffelen nursamptden: ompcge,nahen/so pflügen sye den acker Zwtrnct/vndZiim dürren mal jähen sycplvnd wl'.rr gur frilchc. Sie wy^en w<u den alsogehanrhabr vnd versorgt/das allejardörner vnd vnbequeme kreürer werden ausgezogen oder gctilget/vnnd nämlichnach grossen rege»» wan der boden, weych tst/dz sye n,ogen grüntlich ausgezogen werden. Auch ist das groß sromeZich zu fruchrbarkeir der kreürer/das winrerzcyr frischerm»'st werd darauffgej?rauwec. Alich wa»m sye baldgewassrt werden wan das hawabkon,pc/so norden sye drey mal Zu mähen in ein: snmnier. 'lvan sye alr werde»» vnderfüllet m r ei'iem kraut das ailch an den bäumen wachft in larin gena»»t T)t»sci,s/oder j^anngo. es ist mc cygcntl:ch »no^/aber es ist jm Nrr vnglelch an der narur/su n^der an der särb. so soll man schon schere»», palladius leerr/dz solich v»»kraut also ver^creiben/das man Zum dickeren mal asch darauff sprengen soll. "lVan sye aber voi» al<->tcr vnfrilchrbar werden/so soll man sye pflüge»» hyn vnd wtder Zum dickern n;al/dasdcz b^dcn» gleich werd/vnd w.dcr darn» sähen hcwsomcn/oder Wicken.

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