Druckschrift 
Vom Ackerbaw, Erdtwucher vnd [und] Bawleüte[n] : von natur, art, gebrauch und nutzbarkeit aller gewechsz, Früchten, Thyeren sampt allem dem so dem Menschen dyenstlich in speysz vnd Artzeneyung .. XII. Bücher ...
Entstehung
Seite
LXXVr
Einzelbild herunterladen
 

Bücß 5.XXV

matt soll Vilkerne»lZusan»c,»setzen.Vascfeschicht-barun,bdasdtcpflantZdiea!!ffei^

citt kern t'onnuer-stgar schwach das s-c > »:e möcht mache»» so emel» starcken stamdet alsocuiengroA-n baun» ertragen mocht.want» aber Vil sollcher kleiner psiantzc,» MitMander vstga»»/v»»dzu^i»»ei»gezoge»l werde»»/so,»»achen siccinm starckei» stock.AuchlsizÜMjsctt/dasdlc so?ne,» anderer psiänyen habc»»d:ckraffcZttgrÜ!»ci»/oder Zukymöt^rllchclnü'emobcrstenteii.^cllchcii»de»»» it-dcrste»».^tltchevi»»bvnvmb..Etl»chölüdemmel. Gerkerndes Mlmbaumsge»ia»»teu» beynder Marcelen/Hatdie kraftvjfjcu»cinrucke»» datsteine»»g loch etlicher »na^langlcchtdurchdasscinkymaufgaeÄaril-n so istdie best weiz) semer psian rzuug/das sein kc«» werde»» gelegt in ein lein ^e>» scck!»l mit sa»»dt/vn das best als es sein maggelugt das jre lächliu Zu einandcrgefügr u'erdett/das also der kynl e»ns kerncs durchd:i»»g den ky»»»en des a»»der»»/v»»d dasalso starek werd die mng psianrz Zu »»»achei» eine»» starcken stan» Zuemem sollchen grosscnbaitin.wann der baun» nit vollkl»m»ne»» mag werden von trafst eines keri»es.vnddaövon wegen der vnderschcydt der beydergeschlecht/n»änlichs vNd we»blichs das inin» mer vndcrfthcyd ist wann in andern bäumen, oder der schwaches halb desholyes/dascm t)'m alletNFebe»» mats.Anch lstzn xvij^en/das der )Jalmbanm mann'tchsge ^jchlechts der bnngc kein frucht/sunder wann er bey seinem weib gepflamzec wrrt dan»tbcücfctcrsich Zu jr also das slch jr beyder Zweiger/rurei»/ vnnd die Fabel der weiblicheitZwctger dnttget/v»id beschleußt die Zweig des mannes» dan weichen sie von eu»aNdcr/dann cmpfaher das weib/vnd ntt erwas snbstant»e o der wese»ilichS samens vön demmatt/sinlderseu» kraffr.das beweisen auch wol die wercd dergarrner/ wann man vndwerd fer: seind von einander gepflanizr/so nenzen sie die Zweig des mannes/vnd legcttsie vfföas weib v»»d sie beschl»e^ent sic in denFabelen jrer Zweig/ vn Wirt fruchtbar d<;von. 'Wann auch das weib voll frucht stat/so u,oge»» sie nir Zeitig werde»»/ wann vonden» mndr/dtr dskommet von jrem man.^lün;st mc Zu wenen dases >»ot sey solichersachcn/wanitdte pftanyerwachsen ist vsn vil kerncn/wann also bat sie »n jr die kraffcbeyder naturcn.Atich so ist Zu wijsen/das die psiantZ »»it soll siirbaß gesetzt werden lxtZsic eins oder Zwe) er/ar alt sey/v nd dassollgeschehen i»» de n» D:achmonac / oder in de^.lwn»onat.vnd jol! dann stetigkllch vmdgrabc werden/dz siealsogefeuchtet werdZn ilbcrwinden d:c bylzdes sommers, wann auch not ist sieZu beg-cjsen/soll dasgeschc^hc<» miteclichcrmaßgcsälyenem wajser.wlrc der bäum schwach/so soll man a»»sci»»öU'u.'-yclcii glcssen Hessen von alten» wein/oder die fejem von feiner wnryclcngan rzab^schnetden/odcrem iVeiden kyeltrcibe»» Zwischen sem wi»ryelei»«Siser bäum wächstgar sHwerlichen/aber so er hoch vffgewachft/ so lebt er gar ein lange Zeit / vndbungemc frucht bis? das er kumpt: u das dunderrrst jar. als der hschgelcertc meister pliniusspucht.Anch ist zu w>zsen/dasdie ^)atrc!c>» nie hange»» angehenden von den Zweigenalsdo hangen andere ftücht/sunder sie haben sesiel in den sie vffde»» Zweigen on tt»ictcl siye»».^) nd das noch wu nderbarl:cher »st/es b:n»gt seine sriicht i>» einer tasiHett Wi6dic^rbtß/oder B >ncn in schoeei» / wann dasdie secrgroß istalsdlesiucht/vnd aucherltchzweiglin dari»»u behalte»» werden. 5)ie so lich-täsch wtrt nie vffgetha»! als derAssci»oder ^ylicii/vtid vi! anderer blüec/ sundcr vndegege dem Zwerg daruffsic siyt'«^)»»dwani» sie offen ist/so fallen die Oattelen mit dem Zweiglin an de»»e»» sie statt wieder (D.Msamen ai»ßsi l!et/oder gleich wie der L^auchsomeu au^fellec. In jelner hächehatdcrAacceln ba-u»» ein kästen i n de»»» ist ein weych silbstaiiizdie sergletchetist de«?materiender Vattelcu/vud wa»»!»der kalk wirt abgeschnlttc/ j'o »»»üst der baumvct

dä:rctt.^!eAattc!enlei »ldwarm /vi»dfcüchti»»iandercirgradc/vndgcbcrengrob

' biüt u» den mcnschen/vnd seind schwerer dawl»»»g/doch seind sie dauwcltchcr wa»»n die^ o? Mlckenen ^eigen/vnd b:ingcn meer lusts Zu ej^ci». aber der diegewonlich i^t/ dett»g6bc« sie Verstopfung der 1ebcrc vttd dcs mlly v»ld hartigkcit/grobhclt/V»»geschwu!st«

^ Äc za»»siei sch/vi» denzenen seind sie schädlich/ vnd mache wee Ml mund des magens,

<» »y