Beyden kalenden Äctobus soll iua»l räumen Zu seine»! wnryele n/vnd so!! sye begieftsen mit frischen Hessen altes wems. Also soll man den jungen fo:mierc»»/daser allciumit einem stain erhaben sey/vnd das seine Zweige acht schu erhaben s.yen vö der erd/cn/oder minder oder mere nach dcrgüce des erdtdodems. Also sp:echen sye das erMefruchtbar werd/wan sein stain an vil enden würc dilrchbo:et/vi»d in ycgNlchlsch^schlagen ein kycl von therebinto. i^rn grosser schade wure jm Zufellig das er nit Zwnympt/vndfein fruchte csany vnnuy seind wann er seiner bletter bcraitbt würt/v»dttemllch wansein obersten Zweiger in ji en wipffelenauch beraiibet werden. Oder dasnoch erger tsk/nann solrche wipffelga»,y abgehauwen werden. Aljö ZudeMdickerenmal thun die vngestmnen weyber wan sye das laup hauwen oder brechen den seydmwürmlin zu einer speif. ^Vie bletter Zu spei^ dergenanren wurmlin/soll manlcsmso bald wan sye geboten ftind/biysycintme jrcspe^ nemenvnd beginnen Znnmckcn jrewerck. ^ie frucht bekennen jrcZcyrigkc»cwa»rsyeschwaryv»nidwcychscmd.^Gle frucht seind Zweyerley. saur vnd noch ttlt Zcycig. vnd dieandern volkomcn/Zcprig vnd sü^lecht. ^ie sauren seind kalt vnd trucken/vnd haben ein trafstZn stcrckilden niagen vndander jngeweydjrer Zengerkeu halben. 2lber s^'cstopften den bauch,darüb wan syegedo:rer sernd dienen sie wol wider den dllrchgang mit blüt/vndnciiilich ob die von Cholera seind. Irennr safft das gar nutz wider den schinerlzcnwecdcsgnmmcns/dcsschlundcs/odcrdcszunglcinsvuula genant, nemlichnaitt!gesottenwurt mit Gappa/das ist alandt vn»»d Zucker. ^lcZeitigen vndsüffnvichalten sich gar luyel Zu wo:m/aber sye seind seer feuchte / vn nd darn mb so werde» ß'cbaldaufgewo:ffen vödem magen. sye weychsn den bauch vn machen harnen, 'lv.injye vo:hyn spei^ in dem mageir slndeil so bleiben sye/vniid von wlderstandtdcrspcifwerden sye gewendt in vcr:uckllche»tin deM magen/vnd schaden deni haupt.Wimsye aber den magen leer finden/so werdcit sye wol gedan wec/wiewol sye luyel »acii.^Vann sye nüchteren werden jngenommen inwajjcrgcsrlschct/sokülcnsyc garsccr/vnd loschen durst/vnnd die enyundung der hiy lösche,» sye. ^iewuryel Mitvaßrgesotten vnd geeruncken weychet den bauch/vnd treibet auf Zweyerley würm.M»aber die bletter mit sampt der wiutzelen gekocher werden vnd in dem mnndtFchal'ren/so benemen sye das Zeen wee. 'Zvan sye aber Mit wein gekochet werden/vnd viircdanda Mit ein gargarismusbly in die gurgel/so trueknet dasauß die seuchtnüfdicabsteygenanffdas Zünglin.vnndmden schlniidt. ^an aiich die wuryel gcskojscüwürt/vnd in ejslggeleget vnd ai»die Sonnen gesalzt Zwolfftag/vnnd wan syedm:wurt vndgcpttlucrt/vnd dan in den mnndtgenomen/so müMn die sauleii vnloch«richten Zeen at»ß fallen. Auieenna spricht / das die beer seind bö^ vnnd schädlich dc»!magen/wan sye werden bald in jm verwandt m böse feüchtigkeit/vndkonuncrbMschad dar von. darnmb ( als vorgesagt ist ) müjsin syegejsen werden vo: der fpeif^nichts ver:uekter materienindem magen seind. ^an auch die frucht gesalyenr»gedo:ret scind/so halten sye den bauch gar ffarck/vnd vertreiben n,echtigNichc»i tillcdurchgeng. ^Vie rind aber reynlget vnd loset den bau ch/vn all sein geschlecht machcrwol harnen.ZUlch ist die rind ein ryriack des Bils:n krauts/das ist dz die nnd vertrcubet das vergifft das das Bllsen kraue in M hat wer das nüyc/oder seine»» some».
Von ÄZiMtaco einem bäum.
^H^^itt'acilS ist ein vnbekanter bäum m teutschen landen. <Lr ist gleich etti-chcr"^^mas5 dein pflanmenbaum/aber er ist mer ästig oder knottecht/ vnd sein fruchtseind ingcmclncrgro^ der pftaumen/aber die fo:m vngestalt ist gleich dem pfliM/sundergar wol ricchcnde/vndgoldfarb. ^r wrl de»l lufft habe den der pfrilmenbaum
wü. jundersem erdtdodemsolllo^ scn^vndnit leyn: »»och lech. .^r wurtgcsahecvs»
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