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Vom Ackerbaw, Erdtwucher vnd [und] Bawleüte[n] : von natur, art, gebrauch und nutzbarkeit aller gewechsz, Früchten, Thyeren sampt allem dem so dem Menschen dyenstlich in speysz vnd Artzeneyung .. XII. Bücher ...
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LVIIr
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Wüch r-vii

^ Vild senchtet die dmckene Zufcllt^gli'che»^Wan mit semer behcdlgkeit vnd durchdtlNF5>!'! uilFc fürec er das wajser zu denglideren denilot ist die kül»»ng vnd feuchtunge.,f H In dergemem wälle»»wir jagen von d:eicrley weii».Neüwer/alsdlff iares.A lt>l als vier ^ar vn darüber.^) nd mircelmessig/als> Zweyer oder d:etcr jar.L)er new weiltM « l'k warn, im ersten grad/der boomet wol der kelce v,»d feüchtigkeit.darüb lst cr^meröi m)!iere»»dewai»n die anderen.aber dochgebürt er boZe fcücht»»ü^/vnbedachte rreum/vuttM wuiddes »uagens vndder derme.^Aa vonsp:ichtGa!ci»t»s. ^5inyegkltch neu? weinllli» IT.- hat »nc krajsc die speiß Zu füren durch den lelb/noch »uacheil wol harnen.darunlb müs?llM» scn die mensche»» die kalter vnd feuchter i»atur semd den meyden / oder jm helffen mitSMm aryeney wider sei tl wa»»del.^arn mb solle»» sie erwelen elare wem der »»uwei» die i>ochlFMZt vc>: langen tagengep:eAt seli»d.Ser alt wein ist warm vnd trncken tu» d:lttcngradOch« vnd hat etwas bitccrkclt.Solichcr wein erneret luyel/vnd steiget bald Zu dem Hauptdt.W vud leydiget der mcnschengemut mit den: stachel seiner scho:fs/wer des vil trinckt virlüyelwaj^ersdarunder mijlHet.Oarum sollen den seerftiehen die schwache glyder haKcml bci: viid scharpffe sinn.wann erthüran den beydenFrojscn schaden/sie hcttedann vilMtW . fcüchttgkcit in jn die dein schaden mochte wider sem.^Va von spncht Galenus. ^)enmcüscheu ist alter weingüt die vil seuchtigkeic babe in jnc die rhoist vnd v»»gedawet/dc>la»»deren nit on vilwajsers.^)er Mittel wein lstgnt/also u»ästig zwischen den bey^den warm vnd trueken im anderengrad/den zolle man erwele»»/vnd dengar alte vetschmähen.Auch soll mai» den »»eüwen melde als obgeiueldt lst dernochgyeretvn seinchh'ck y:d!schett noch »nc vndcrslchgcscyc hac.i,»dem auch das lüffcige nie Zu obcnst kommeM» ist/vnd seine feuchtigkeit noch nitgany verkleree ist.Mrbaf ist Zu rnerekc/das färbe/M/« geschmack/gcroch/stercke vnd schwachelt machen die wirekung der we»»l uiancherley.

A-efarblstvüerley.'lvcißvndschwarydiescindcinllylAcrfarb/vndrotpvd^oldt^:dcÄSU fardie seindgen»ischtal»ß den beyde.A »»derer färbe seind wein die billich v»^cr ^enge^m«a nanten seind.also Ailbe vnd rosenfarbe die seind Zwtsche weissei» vnd roten.xmbleych/.M>! v>»d nic allzübleich/dre seind Zwischen goldcsarb vnd saurfare. vnd die werden alle luby'd« der welsc.?u den: erste?» der wein auß we»A»» trauben wirc weiß von der weMrlgc na?M. i tilr wegen/vnd das ergantz rho »st.wann er aber etlicher ma faltet vnd ein jare überÄiD! gat/so wirt seine wermegestercket vnd seine feüchtigkeitFemindert/so wirt er nit als»weif.^)nd übergat er dann noch ein jare/so wirt seine werme aber so vil sterckcr / vndMUl wirc s:rncr fcüchticskeic auch noch minder.dann wirr er bleich an selner färb. ^Vamt etMl!s« aber dann noch alter wirc so nimet seine werme mer zu > vnd sune feüchtnljse ab / daüso wirt sein sarbFleich als ein feiir.Gleicher weise von dem rote wem/wie vll er neüwerinW »st/sonli neyer ist er weißer färbe/wie vil er edeler wirt / soull wirc er «eher der schwaryWM eil.Also auch iu:t dem schwärzen.?üm ersten wirc ir weil» vffdas aller finsterste vonwegen der irdlschcic dic i»» jm ist/vnd von jar Zn jar wirt er licchter. Au^ allen den wosten wirt offenbar/das rechter weiHr wein vn rechter schwarzer wein die vnnatiirlich^stcil seind menschlicher natur/wan sie seind nochgailtz roh vnd vol feüchterFrobheit.GcfchmackshalbcttlstauchFro^vttdcrscheiddcrwcittc.^annctllcherweinlstsie^Etlicher saurlecht. ^5cltchcrFantz starck/vnd etlicher ist vnschnlaekhafftlA.Ser suß»st warm in» andern grad vnd dmeken im er sten. vnd etlicher maßFehont er )»»feüchtlgkelt.da von ist er fastFrob v»»d nit löblich li» der wirckunF/su nder allein das er den' Ai bauch flüfftg macht.wani» in allen s ujsin dingen ist die krafft der vffio^lincs. ^nd wo^ ^ solicherwein flndet ur einem menschen etwas seiner wirckunF 5»» wlder/da von jmge^. A botten werde sei»» ausgang/so wirc er heyf vnd sendet in dc n»age / vnd steiget in das^ ' oberste teil des mag ens/v»»d verkert sich u: böse feüchtilif der colera. vndgebürt durst'Im! ^ macht blehung/vnd stopffec die leber vnd das miltzmit sollcher blehug v»»d schaf. F fecden steür ii» den nieren.Varub solle»» jn melden alie die n»de»»e grobe feüchrigkeit?herschcc/wai» mit semcrgrobhcic verstoxssec er leichtlich d»e subtile äderlin derlebern.«j, l »j S»»d«