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Ueber den Staatsbürgervertrag oder Grundsätze des öffentlichen Rechtes
Entstehung
Seite
167
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167gefräßiger sind, das Wohlleben auch vorzüglichauf Eßsachen gerichtet. In England prangt manmit einer beladenen Tafel voll Fleischgerichten;in Italien bewirthet man mit Zucker und mitBlumen.Aehnliche Verschiedenheiten zeigen sich imLuxus der Kleidungen. In Weltgegenden, wo dieWechſel der Witterung haͤufig und heftig ſind,kleidet man sich besser und einfacher. Wo mansich aber nur kleidet, um sich zu putzen, sieht manmehr auf das Auszeichnende, als auf das Be-queme; da ist die Bekleidung an sich schon Luxus.In Neapel sieht man täglich im Pausylipp Leutespazieren in vergoldeten Westen, ohne Strümpfe.So verhält es sich auch mit den Wohnungen;wo man von Wind und Wetter weniger zu be-fürchten hat, ſorget man mehr für die Pracht.In Paris und London will man warm und be-quemlich wohnen; in Madrid hat man kostbareSäle, aber keine Fenster, die schließen, und manschläft in unansehnlichen Nestern.Eine dritte Verschiedenheit, die auf die vo-tige nicht wenigen Einfluß hat, ist noch diese:in den heißen Ländern sind die Nahrungsmittelviel kräftiger und saftreicher. Darum wird auchin Italien so viel Zugemüse genossen, weil ita-lienisches Zugemüse so gut, nahrhaft, und wohl-ſchmeckend iſt. In Frankreich hingegen, wo es