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Ueber den Staatsbürgervertrag oder Grundsätze des öffentlichen Rechtes
Entstehung
Seite
166
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166und Trinken, fährt dieser Schriftsteller fort,eine Folge der Dürftigkeit des Bodens wäre: sowürde nicht jedermann, sondern nur der Armeweniger zu sich nehmen, und man würde in jederProvinz, nach Maaßgabe ihrer Fruchtbarkeit,mehr oder weniger mäßig seyn, da doch dieselbeMaͤßigkeit im ganzen Reiche herrscht. Sie sindvon ihrer Lebensart auch nicht wenig eingenom-men und behaupten, man brauche nur, umdie Trefflichkeit derselben vor der Christen ih-Frer zu erkennen, ihre Gesichtsfarbe zu sehen.Wirklich ist diese ungemein schön, und ihre Hautrein, zart und glänzend, wohingegen die Arme-hier, die ihnen unterwürfig sind und nach eu-ropäischer Sitte leben, grobe, kupferige Ge-sichter, und aufgedunſene, ſchwerfaͤllige KoͤrperhabenJe näher zur Linie hin, desto mäßiger lebendie Völker. Sie genießen fast gar kein Fleisch;Reis, türkisch Korn, Hirse, Cassave, sind ihregewoͤhnliche Nahrung. In Indien leben Millio-nen Menſchen, deren Abfütterung Tag für Tagkeinen Heller kostet. Selbst in Europa ist dieVerſchiedenheit in Anſehung des Nahrungsbedarfsder Völker im Norden, und der Völker im Sü-den schon bemerkbar. Ein Spanier würde achtTage mit dem Mittagmahl eines Deutſchen aus-reichen. Daher ist in Ländern, wo die Menschen