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Ueber den Staatsbürgervertrag oder Grundsätze des öffentlichen Rechtes
Entstehung
Seite
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149geben, sobald sie eine Stelle bekommen haben.Das Volk irrt sich, in seinen Ernennungen nichtso leicht, als der Fürst. Ein Mann von wahrenVerdiensten im fürstlichen Cabinette, ist beynaheeben so was seltenes, als ein Tropf an der Spitzeeiner republikanischen Regierung. Wenn daherin einer Monarchie, die durch solch ein sauberesGezüchte von Regierungsmännern schon fast zuGrunde gerichtet war wenn da durch glücklicheFügung einer von jenen wahrhaft Berufeneneinmal das Ruder zu führen bekommt: so er-staunt man über die Hülfsquellen, welche er vor-findet, und seine Laufbahn macht Epoche imLande.Damit ein monarchischer Staat gut regiertwürde, müßte seine Größe, oder sein Umfangden Fähigkeiten des Regenten genau angemessenseyn. Es ist leichter erobern, als regieren.Mit Hebezeug, das zureichte, ließe durch einenFingerdruck die Erde sich erschüttern; aber siezu tragen, sind Schultern des Herkules nöthig.Ist der Staat nur etwas groß, so ist der Fürstfast meistens zu klein; ist hingegen der Staat,freylich wohl ein seltner Fall für den Fürstenzu klein, so läßt sich wiederum nicht viel Gutesvon ſeiner Regierung erwarten. Denn der Fürſtwird die großen Entwürfe seines strebenden Gei-ſtes verfolgen, und die Bedürfniſſe ſeines Volkes