Druckschrift 
Ueber den Staatsbürgervertrag oder Grundsätze des öffentlichen Rechtes
Entstehung
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VIII
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VIIInerer Würde vieles gewonnen zu haben.Ich glaube wenigſtens, ohne jenen Geiſtes-zwang würde die Sanftheit der Schreibart, deredle, einfache, nüchterne und besonnene Ton,der gewiß eine Hauptzierde des Werkes ist, viel-leicht verloren gegangen, und dieses durchüberspannte Bilder, durch überladene Aus-schmückungen und Herzensergießungen mehrverunstaltet worden seyn. Wie sehr wäredies bey der Reizbarkeit eines Rousseau ineiner Schrift zu befürchten gewesen, worinnso wichtige Anliegen der Menschheit berührt,so oft der Schleyer gehoben, und auf dieUnformen der Eigengewalt ein Strahl derWahrheit geworfen werden mußte! Erhat ihn geworfen, wo es nöthig war; Erhat kühn und freymüthig, wie ein Mann ge-sprochen, dem Menschheit und Wahrheit,Gerechtigkeit und Ordnung theuer über allessind: aber von den Gegendingen hat er über-all doch nur, wie im Vorbeygehen, Erwähnunggethan, gleichsam mit gewandtem Blicke,mit jener kaltblütigen Feinheit, und Zurück-haltung, womit man in gesitteter Gesellschaftgerne verläugnen oder übersehen möchte, was