Denn ihr vergasst dass hier am ewigen strömAuch euer herz und heiliger Ursprung liegt.Verdammt ihr dies ? Gilt nichts mehr was dies volkEuch einst an schätzen gab was wie ein blutstromDie dürren schollen eurer lenden schwellte ?Nichts mehr der männlich starke hauch von geisternDie losgebundne mächte meistertenIn bild und bau in glaube fahrt und fron..Die dann als hoch im all das feuer loschVerzweifelt kühn durch die verfehmten brunnenDer eignen brüst ins reich der mütter stiegenDen neuen keim ins brache land zu holen ?
DER MARSCHALL
Dein lob verhöhnt dein volk: nimm seine kühnsten
Die frevlen brecher die gesetze stürzten
Um neu zu setzen, seine denker nimm
Die ernsten strengen unbestechlichen
Die das lebendige gewirk zerlösten
Um neu zu wirken, seine dichter täter
Die form noch grenze schonten wenn ein Spalt
Des Schicksals ihrem Schlüssel eintritt bot
In fremdesten bereich — Heiss ihren raub
Ein gut und schaudre wie dein volk gewuchert
Mit diesem pfunde: götterbilder münzt,
Gedanken schändet, worte fälscht, und taten
Verpfuscht in lärmende betriebsamkeit.
Willst du noch schmählicheres?
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