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Der Wandrer : 12 Gespraeche
Entstehung
Seite
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Auf jeder tempelfliese, jede säule

Umglitt in licht und dämmer froh sein hauch,

Der heitre bach gab' es der wölke wieder

Ihr wind dem hain und von den blätterwangen

Erglänzte es in tausend hellen strahlen

Auf göttern und auf menschen lag sein schein.

DER ALTE

Schweig und bedenk in wessen haus du stehst:Ein leiser ruf und tausend Schwerter stehenAuf deiner brüst

DER WANDRER

Und abertausend VölkerStehn auf! Mit zahlen hast du nie gespartDoch welch gelächter schlüge die gewölbeWenn du die throne mächte scharen riefestUm einen knaben fast mit stab und kränz.Du bist der einzige der mich nicht kennt:Mit deinen gläubigen wuchs ich auf und flohDein haus als mich ihr treiben ekelte..Doch ihre kinder singen meine liederSchon hören flur und hain den neuen sangBald tönt ihn markt und halle jubelnd wieder.

DER ALTE

Ich ahne das gezücht aus dem du stammstUnd schonte nie die brut aus diesem neste:

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