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durch das Wort, was er sei, und nehme ihn unter die übri-gen seiner Art in meinen Geist auf. Sehe ich sodann einzweites, drittes und viele andere Güter dieser Gattung, sovervielfältiget sich der in mir liegende allgemeine Begriff im-mer mehr und mehr, und diese Operation des Verstandes,das Erkennen oder Bestimmen, die Subsumtion,hat deshalb mit der Multiplikation viele Ähnlichkeit, sowiejene erste, die Abstraktion, wobei aus vielen kollektiven Be-griffen durch ei» oft wiederholtes Abziehen des Gleichen eineinziger Begriff erhoben wird, mit der Division derZalen übereinkommt.
Es gibt also fünf Arten des Denkens, fünf Opera-tionen . Funktionen oder Akte des Verstandes bei der Bil-dung unserer Begriffe, die mit den fünf Spezies des Rech-nens auf eine wunderbare Weise zusammen treffen: das erstedenkende Auffaßen eines Gegenstandes nämlich oder dieConzeption, ähnlich dem Zälen oder almäligen Aneinan-derreihen von Einheiten zu einer Zal, beim Kinde das ersteStammeln der Gedanken; zweitens und drittens das Zu-sammen fa ß en mehrer konzeptiven Begriffe in einen kom-plektiven oder Gesammtbegriff, die Complez-ion, welcherdie Separation oder das Absondern eines Theilesvom Zosammengefaßtcn entgegen gesezt ist, und somit jenerAddition eine leibhafte Subtraktion gegenüberstellt; viertensund fünftens endlich das Erheben der mehren Gegenständenderselben Art gemeinsamen Merkmale und das Vereinen die-ser Charaktere in eine eigene Vorstellung, die all die vergliche-nen und von einander unterschiedenen Gegenstände umfaßt, dieAbstraktion, welcher die Bestimmung, Determi-nation oder Subsumtion gegenüber tritt. Durchdiese leztere Operation vervielfältigen wir den Gemeinbegriff,gleichsam den einen Faktor, indem wir fortwährend Gegen-stände derselben Gattung, die da zusammen den andern Fak-tor ausmachen, an einander reihen, sowie die Multiplika-tion der Rechnung eine fortgesezte oder oft wiederholte Addi-