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Die Grafen von Manderscheid : ein Sang von der Eifel
Entstehung
Seite
86
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Denn daß eine Gräfin mit demKnappen — doch ich will nichts sagen-

Als Graf Richard durch den Hof inVoller Rüstung kam geschritten,

Herrschte Ruhe. — Nach der BucheGing es, wo die Ritter schon inGroßer Zahl beisammen waren. —

Als der Ring geschlossen, stand derOberrichter aus, schlug dreimalAu den Schild und fordert' RichardAuf, die Klage vorzubringen.

Im Bewußtsein seiner Unschuld,

Hoch das Haupt, mit freiem Blicke,

Stehet Hugo. — Richard legt denSchild, das Schwert und seinen HandschuhVor sich auf die Erde niederUnd begann: „Ich Richard, Graf vonManderscheid. Gebieter auf derNiederburg, beschuld'ge hier denKnappen Hugo, daß durch List undZauberei er mir die TochterHat entfremdet. Lösen soll erDiesen Bann, und seine StrafeLege ich in Eure Hände!"—