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Die Grafen von Manderscheid : ein Sang von der Eifel
Entstehung
Seite
71
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Fiel ihm Richard in die Rede,

„Sollst Luitgarde wohl nur holen,

Daß Du ungestörte AussprachMit der Ehrvergess'nen haltest?

So zur Kupplerin hat IrmgardSich erniedrigt! — Pfui, das hätteIch ihr niemals zugetraut. — DochDiesmal habt Ihr Euch getäuscht, dieTaube Hab' ich schon im SchlageUnd den Habicht werd' ich rupfen,

Daß die Federn lustig fliegen!

Hollah, Reis'ge, faßt den Burschen,

Werft ihn in das Burgverließ, woIhn kein Sonnenstrahl bescheint. WillSehen, ob die KerkermauernAuch so leicht wie GrafentöchterZu bethören sind. — Hinweg!" —

„Ja, ich lieb' Luitgarde", sagteHugo, der bei Richards WortenUnbeweglich dagestanden,

„Und sie liebt mich wieder! GerneHätt' ich selbst es Euch gesagt, dochDaß Ihr es schon wißt, und zwar durchSie es wißt, stellt ihre LiebeIn das schönste, reinste Licht. — Doch