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Hugo bricht das bange Schweigen:„Luitgarde"^ kommt es leise/
Zagend über seine Lippen,
„Seit,mein Mütterlein gestorben,
S'ist schon lange, lange her, ichWar ein Kindlein noch, ein kleines,
Bin ich unter fremden MenschenLiebeleer herangewachsen. —
Wäre ich doch nie nach diesemEinzig schönen Thal gekommen,
Hätt' ich Euch doch nie gesehen! —Glücklich war ich, war zufrieden,
Hatte keinen Wunsch besessen,
Und da sah ich Dich und liebte — —Liebe Dich ganz unermessen!
Arm bin ich, doch reich an Liebe,
Und das Glück wohnt auch in Hütten,Ich will gerne für Dich darben,
Dich mit Schätzen überschütten. —
Schau herab vom hohen Himmel,
Du mein Mütterlein, dort oben,
Jst's vermessen, daß mein AugeZu Luitgarden ich erhoben?"-—
Totenbleich stand Luitgarde,
Und das Herz pocht wild und stürmisch: