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Die Grafen von Manderscheid : ein Sang von der Eifel
Entstehung
Seite
41
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Giebl ein Schreiben von dem neuenErzbischof dem Grasen Walther,

Dem er meldet drauf: „Ich komme,

Euch zu künden, daß Albero,

Weiland Erzbischof zu Trier,

Einging in die ew'ge Heimat,

Von wo keine Wiederkehr ist. —

Euch galt noch sein letztes Denken,

Euch galt noch sein letzter Segen,Wünschend, daß Ihr mit dem Bruder,Ausgesöhnt, in Frieden ihm dieLetzte Ehr vereint erweiset.

Hillin, seiner Schwester Sohn, derAuf dem Throne ihm gefolgt, läßtSich als Lehnsherrn bei Euch meldenUnd gebietet, daß der Wunsch, derLetzte, den Albero hegte,

Unverzüglich werd' erfüllet.

Schon in wenig Tagen wird inDer Abtei zu Himmerode,

Die Albero selbst erbaute,

Er zur ew'gen Ruh' bestattet. —

Gras von Manderscheid, Ihr kommt doch

Mit gesenktem Haupte hatteWalther alles das vernommen,