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Dann füll' zum Rand ich den Pokal,
Er gilt dem Herrn zum letztenmalAus Lieb' und gutem Rechte,
Müßt' Keinen auf der weiten Welt,
Der mir, wie er, so gut gefällt,
Dem ich ihn lieber brächte!"
„Bravo, bravo", schrien alle,
Während Benno seinen Krug inEinem Zug hinunterschüttet -Hat gar eine weite Kehle,
Und 's gilt ja dem gnäd'gen Herren! —„Knappe, trinke, und dann sing' erUns ein lustig Lied zur Zimbel.
Werdet Wohl in Trier manchesFrauenherz erobert haben!"
„Singet, singt", rief's durcheinander.Hugo greifet in die Saiten,
Und sogleich herrscht tiefe Stille:
„Was giebt es Schöu'res auf der Welt,Als wandern, immer wandern,
Mit leichtem Herz und frohem SinnBon einem Ort zum andern.
Kaum ziehe ich zum Stadtthor ein,
So lacht mir schon ein Liebchen fein:
Wer nie geliebt und nie geküßt,
Weiß nicht, wie schön das Leben ist.