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Die Grafen von Manderscheid : ein Sang von der Eifel
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Auf der Eiche/ die den niedernFichtenschlag weit überraget/

Sitzt ein rotes EichhornkätzchenBei der Morgentoilette.

Nah am Wege steht ein RudelHirsche/ ganz verwundert mit denUnschuldsvollen KinderaugenNach dem frühen Wand'rer blickend -Traulich kommen sie ihm näher,

Gleich, als ob sie wüßten, daß erNur als Freund sich ihnen nahe.

Wie er nun so aufwärts steiget.

Steht er plötzlich wie gebannet:

In dem Wäldchen Constantinus'

Sieht er da durch eine LichtungManderscheidcns Burgen liegen,Märchengleich dahingezaubert.

Dort die Oberburg, die stolze,

Welche kühn gen Himmel strebet,

Gleich als wollte sie den ird'schenUnd den himmlischen GewaltenIhren Trotz entgegenstellen.

Nah dabei, auf schroffem Felsen,

Ist die Niederburg gelegen,

Die Graf Richard, Walthers Bruder,