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Der Renommist : ein scherzhaftes Heldengedicht
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Ragt, wenn man seinen Blick schief gegenüber wendet,

Ein glänzend Haus empor, das durch die neue PrachtFast einem Tempel gleicht, Paläste finster macht.

So wie im dicken Wald ein Kranz bejahrter EichenMit seinen Wipfeln droht, den Himmel zu erreichen;

Ein schlanker Tanneubaum sie sämmtlich übereilt,

Und mit dem grünen Haupt die leichten Wolken theilt:So streckt dies stolze Haus den Giebel in die Lüste,

Und hüllt das hohe Dach in ew'gen Rauch und Düfte.Der Eingang zeigt sogleich in einer Schilderei,

Daß dies des Kaffeegotts geweihter Tempel sei.

Es liegt ein Araber an einem Kaffeebanme;

Ihm bringt in Hellem Gold von dem durchsüßten Schaume,Den man aus Bohnen kocht, die die Levante schickt,

Ein nackter Liebesgott, der lächelnd auf ihn blickt.

Pandur trat kühn herein, und stieg zur Grotte nieder.

Ein heil'ger Schrecken fuhr durch seine starren Glieder,

Da er dein Gott sich naht, umringt von stiller Nacht,Und fürchterlich geschmückt mit nnterird'scher Pracht.

Er saß im schwarzen Pomp. Das Scepter, das er führte,War wie ein Löffelchen; die Krone, die ihn zierte,

Dem Zuckerhute gleich. Es steigt die blaue GlutVom rauchenden Altar, auf dem ein Kessel ruht,

Der unaufhörlich braust, von schwarzem Ruß bezogen,

So wie des Phlegethons unaufhaltsame Wogen.

So manche Mißgeburt, gezeugt vom finstern SpleenUnd dickem schweren Blut, umflattert rauschend ihn.

Der Hypochonder saß, und krümmte sich vor Schmerzen,Und die Melancholie sprach Selbstmord in dem Herzen.Pandur faßt einen Muth, und ging hindurch zum Thron;Bückt vor dem Gotte sich, und sprach mit rauhem Ton: