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Der Renommist : ein scherzhaftes Heldengedicht
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Zweiter Gesang.

Aer Morgenröthe Blick, der Glanz von einzeln' Sternen,Erhellte dort die Luft, wie hier den Markt Laternen,

Zu dem die Schwärmer gehn, die Bier und Nacht betrügt.Ein brüllendes Geschrei, das von den Lippen fliegt,

An jeder Wand sich bricht, tief in die Heustraß' hallet;Schallt wider, wie im Wald ein Echo widerschallet.

Von Torfs verweg'ne Faust nimmt einen schweren Stein,Und zielt mit diesem Fels nach einer Lampe Schein,

Die wie ein Sirius an Schubarths Hause prahlte,

Und aller andern Glanz hochmüthig überstrahlte.

Sein Riesenwurf durchfährt der Lampe gläsern' Haus;

Er trifft das lichte Docht, es zittert und löscht aus.

Wie wenn der große Stern Orions schnell verschwindet,Ihn kein geschärfter Blick, kein Sehrohr wieder findet;Den Ort, den er beglänzt, ein leeres Blau erfüllt,

Und drauf der kleine Raum in alte Nacht sich hüllt;

So sinkt der Luftkreis auch, den diese Lamp' erhelletIns finstre Schattenreich, da sie sein Wurf zerschellet.

Sogleich, da durch den Stein die Lamp' in Stücken springt,Singt man ein Siegeslied, wie man in Jena singt.

Torf, der es freudig hört, wie man ihm Beifall wettert,Wird stolz, wie Zeus, wenn er die Riesenbrut zerschmettert.In Trümmern von dem Glas sucht er den kühnen Stein,Und steckt siegprangend ihn zum Angedenken ein.

Indessen standen sie, und sangen an der Wage:gackono, Laäcmo, Laäono! so geht es alle Tage