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Der Renommist : ein scherzhaftes Heldengedicht
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Pandur hvrt'8 und erschrickt. Er traut der Mode nichtUnd untersucht genau des Helden Angesicht.

Mißtrauisch meint er schon, zu seinem größten Schrecken,Geheime Neigungen zur Mode zu entdecken.

O Rausbold! (seufzet er) du schläfst? ach, wüßtest du,

Wie ich unruhig bin bei deiner süßen Ruh'!

Wie deine Wort', im Traum entflogen, mich erschrecken;Dein Antlitz würde sich mit edlem Unmuth decken!

Wer weiß, ob dich nicht schon der Mode Wort verführt!Wer weiß es, ob nicht schon dein Herz die Neigung spürt,Die leichte Jen'sche Tracht rebellisch zu verändernUnd wie ein Narr den Hals und Degen zu bebändern.Nimmt denn auch dich der Glanz von der Veränd'rung ein?O! wärst du doch zu stolz, ein Leipziger zu sein!

O! möchtest du doch nie den Fuß mit weißen Strümpfen,Und deinen Degen nie mit Narrentand beschimpfen!

So sprach er, und stützt' sich auf Raufbolds Degeuknopf.Viel Anschlag' irren ihm durch seinen schlauen Kopf;Zuletzt beschließt er, sich vom Helden weg zu wagen,

Und um sein künft'ges Glück Orakel zu befragen.

In Leipzig war damals die nun verlorne Knust,

AuS dickem Kaffeesatz, durch schwarzer Geister Gunst,

Die Zukunft auszuspähn, und die geheimsten Thaten,Gescheht!, und künftig noch, prophetisch zu errathen.Pandur, der Dieses weiß, verstellt sich alsobald;

Gibt sich aus dicker Luft die Jenische Gestalt;

Zieht große Handschuh an, und eilet nach der Grotte,Zum Delphos neuster Welt, zum phth'schen Kaffeegotte.

Vergib es mir, o Nacht, und du, prophet'scher Geist,Wenn man dein Heiligthum profanen Augen weist.

Da, wo Schellhasers Haus die festen Mauern endet,