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Es war ein Renommist, und Raufbold hieß der Held;Er floh als Märtyrer aus seiner Jen'schen Welt.
Dort war sein hohes Amt, ein großes Schwert zu tragen,Oft für die Freiheit sich auf offnem Markt zu schlagen,
Zu singen öffentlich, zu sausen Tag und Nacht,
Und Ausfall' oft zu thun aus armer Schnurren Wacht.Als Hospes war er oft des Bacchus erster Priester,
Und ein geborner Feind vom Fuchs und vom Philister.Er prügelte die Magd, betrog der Gläub'ger List.
Bezahlen mußte nie ein wahrer Renommist.
Er sprach nie ohne Fluch, und sprach von Nichts als Morden;Und doch hat Don Quixot' von seinem RitterordenSo Prächtig nicht gedacht, als er von seinem Amt,
Das ihm, von Held zu Held erhalten, zugestammt.Vergebens lockten ihn die angenehmen Musen;
Ein kriegrifch Feuer bräunt' in seinem wilden Busen;Zum Corporal gemacht, und nicht zum Musensohn,Sprach er den Grazien und Wissenschaften Hohn.
Nachdem sein starker Arm den kühnsten Streit vollführet,Traf ihn des Bannes Strahl, und er ward relegiret.
O Jena! (rust er aus) bald werd' ich nicht mehr sein!Bald wird der feige Fuchs sich meines Falles freun!
Bald wird man auf dem Markt nicht mehr mich brüllen hören!Kein Wetzen mehr von mir wird eure Ruhe stören,Philister! — Welch' ein Schlag! die Freiheit ist dahin,Dein Ansehn, Jena, fällt, da ich nun nicht mehr bin!
Er sagt's! springt auf sein Pferd, und zwanzig CreditorenSahn ihn zu spät entsiohn, und ihren Raub verloren.
Da, wo die Pleiße sich mit krummen Fluten schlingt,Und manches bunte Schiff aus frohe Dörfer bringt,
Liegt eine stolze Stadt, die hoch die Dächer zeiget,