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Duftender Qualm aufdampfte, die Küch' und die Diele durchrauchernö,Sie nun langte die Mühle herab vom Gesimse des Schornsteins,Schüttete Bohnen darauf, und fest mit den Knien sie zwängend,Hielt sie den Rumpf in der Linken, und dreht' in der Rechten den
Knopf um.
Voß.
Der P entam e ter besteht aus sünfFüßen, und hat eineHauptcäsur, welche den zwey ersten Füßen folgt, und den Versin zwey gleiche Reihen theilt. Der erste Vers kann ein Spon-däus, Trochäus oder Daktylus seyn; die übrigen müssen in derRegel reine Daktylen seyn. Der Pentameter kommt nie an-ders als mit dem Herameter wechselnd vor, und zwar diesemjedes Mahl nachfolgend. Jede zwey Verse, nahmlich ein Hexa-meter mit einem Pentameter, werden ein Distichon genannt;das auf solche Art aus Distichen zusammengesetzte Versmaßheißt das elegische (insbesondere bey Griechen und Römern).Der Hexameter für sich allein wird zu epischen Gedichten ge-braucht.
Was nun die Disticha betrifft, so ist zu bemerken, daß,so wie mit jedem Distichon ein poetischer Periode geschloffenwird, auch der Sinn mir dem Distichon, wie mit jeder Stropheschließen muß. Nur ausnahmweise dürfen die Schranken des Di-stichons durchbrochen werden. Weil das Distichon ein geschlosse-ner und geründeter Periode ist, so paßt es auch für Epigram-me, Gnomen und Sentenzen, deren jedes als ein vollende-tes Ganzes erscheinen soll.
Beyspiele von Distichen:
In Epigrammen und Gnomen:
Immer strebe zum Ganzen, und kannst du selber kein GanzesWerden, als dienendes Glied schließ' an ein Ganzes dich an.
Schiller.
Siehe, voll Hoffnung vertraust du der Erde den goldenen SamenUnd erwartest im Lenz fröhlich die keimende Saat,