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Ohr, „den Wächter betrügen und ihm ein Schnippchen
schlagen, was leicht geschehen mag, da er das Hindernis ist ^ «
und zugleich der Wille. Denn es muß möglich sein, Eliezer,
einen Menschen zu machen, ohne zu zeugen, wenn man an
diesem behindert ist durch Leid und Jammer. Hat denn Gott , ^
den Menschen gezeugt in des Weibes Schoß? Nein, denn es ^ ^ ^
war keins, und Schmach ist's, dergleichen auch nur zu denken.
Sondern hat ihn gemacht wie er wollte mit seinen Händen, ^ ^
aus Lehm, und ihm den lebendigen Odem geblasen in seine ' " ,
Nase, auf daß er wandle. Wie, Eliezer, höre doch, laß dich ^
gewinnen! Wenn wir eine Gestalt machten aus Lehm undein Ding formten von Erde, einer Puppe gleich, drei Ellenlang und mit allen Gliedern, wie Gott sie erdacht und geschaut, "E"
da er im Geiste den Menschen empfing und machte ihn nach ''
dem Bilde. Gott sah und machte den Menschen, Adam, denn ^ ^
er ist der Schöpfer. Ich aber sehe Joseph, den Einen, wie ich ^ ^
ihn kenne, und will ihn erwecken viel sehnlicher, als da ichihn zeugte und ihn nicht kannte. Und es läge vor uns, Eliezer, ^M!»l
die Puppe und erstreckte sich in Menschenlänge die Kunst-sigur auf dem Rücken, das Antlitz zum Himmel gerichtet; öa kiim
wir aber ständen zu ihren Füßen und blickten in sein lehmiges l'tcii
Angesicht. Ach, Ältester, das Herz schlägt mir hoch und ge- Ä M
schwinde, denn wie, wenn wir's täten?" mit
„Wenn wir was täten, mein Herr? Was denkt sich dein lind i?
Kummer aus an Neuem und Fremdem?" irarrii ij
„Weiß ich's denn schon, mein Großknecht, und kann ich'ssagen? Laß dich doch nur gewinnen und hilf mir zu dem,was ich recht noch nicht weiß! Wenn wir aber das Bildnisumgingen einmal und siebenmal, rechts herum ich und dulinks herum, und legten ein Blättchen in seinen toten Mund,