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solle ihm den Bogen nehmen, nämlich die Mannheit, daß erwie ein Maultier sei, richtiger gesagt aber eine Hure, diedahinnehme ihren Lohn auf der Gasse; ein Land solle ihn insandre vertreiben, so daß er nicht wissen solle, wohin seinHurenhaupt betten, und weder leben noch sterben solle erkönnen, sondern es sollten sich Leben und Tod ihn vor Ekeleinander zuspeien äonenlang.
So der Schwur. Da sie ihn geschworen, war ihnen leichterund fester, denn sie hatten sich ungeheuer versichert. Als sieaber auseinanöerkraten von dem Bündnis und hingingen, einjeder seinen eigenen Schlaf zu schlafen, sagte einer zu einemandern (es war Jssakhar, der es zu Sebulun sagte):
„Ich habe einen Neid, und es ist der auf Turturra, denKleinen, Benjamin, unfern Jüngsten zu Hause, daß er vonnichts weiß und blieb aus diesen Geschichten und diesem Bunde.Er hat es gut, finde ich, und ich bin ihm neidisch. Du nicht auch?"
„Ich allerdings auch", erwiderte Sebulun.
Rüben jedoch für sein Teil versuchte der Worte deslästigen Jünglings zu gedenken, des Mannes vom Ort, derauf dem Brunnenstein gesessen war. Es war nicht leicht, ihrerzu gedenken, denn recht sehr verschwommen waren sie gewesenund voll Zwielichtes, mehr Rederei denn Rede und nicht wie-derherzustellen. Und dennoch war in Rubens tiefstem Ver-stände ein Keim davon zurückgeblieben, der nichts von sichwußte, wie der Keim des Lebens nichts von sich weiß im Leibeder Mutter, aber die Mutter weiß von ihm. Es war derKeim der Erwartung, den Rüben hegte, und nährte ihn heim-lich mit seinem Leben im Schlafen und Wachen, bis er zumgrauen Manne geworden, durch so viel Jahre, wie Jaakobgedient hatte bei Laban, dem Teufel.