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Sie fielen auf ihn, wie das Rudel verhungerter Wölfe aufdas Beutetier fällt; es gab kein Halten und kein Besinnenfür ihre blutblinde Begierde, sie stellten sich an, als wolltensie ihn in mindestens vierzehn Stücke zerreißen. Ums Reißen,Zerreißen und Abreißen war's ihnen wirklich vor allem intiefster Seele zu tun. „Herunter, herunter, herunter!" schriensie keuchend, und einhellig war die Ketönet gemeint, dasBildkleid, das Schlei ergewand, das mußte von ihm herunter,wenn es auch schwer hielt in solchem Getümmel; denn ver-schlungen war es ihm angetan, um Kopf und Schultern be-festigt, und ihrer waren zu viele für eine Tat, sie wareneinander im Wege, stießen einer den andern von dem fliegendund fallend zwischen ihnen Umhergeprellten weg und trafensich wechselseitig mit Schlägen, die ihm galten und vondenen freilich noch immer hinlängliche für ihn absielen. Erblutete sofort aus der Nase, und sein eines Auge schloß sichzur blauen Beule.
Das Drüber und Drunter aber machte sich Rüben zunutze,der alle überragend mitten unter ihnen war und auch „Her-unter, herunter!" schrie. Er heulte mit den Wölfen. Er tat,wie allezeit diejenigen getan haben, die eine entfesselte Mengenotdürftig zu lenken vorhatten und, um sich Einfluß auf dieEreignisse zu wahren, mit scheinbarem Eifer am Schlimmenteilnahmen, damit Schlimmeres verhütet werde. Er gab sichden Anschein, als würde er gestoßen, stieß aber in Wahrheitselbst, indem er, so gut er konnte, diejenigen, die daranwaren, auf Joseph einzuschlagen und ihm das Gewand ab-zureißen, von ihm hinwegpufste, um ihn nach Möglichkeitzu schützen. Namentlich auf Levi hatte er acht, von wegenseines Hirkenstabes, und stolperte beständig gegen ihn. Trotz