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2 (1934) Der junge Joseph
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seinem Grunde, der war licht und weich und tat meinen Sohlenein Holdes an, daß es ganz durch mich aufstieg bis in dieAugen und ich weinte. Es zogen vor uns die Kinder des Lichtsund zogen hinter uns, also daß sie uns führten und folgten.Und der mich genommen und mich nun an der Hand führte,der war ein Starker, bis zum Gürtel nackt, in einem goldenenRock bis zu den Knöcheln, mit Armspangen und Halsschmuckund einem runden Helm auf dem Haar, und die Spitzen seinerFittiche berührten seine Fersen. Er hatte schwere Lider und einefleischige Nase, und sein roter Mund lächelte, wenn ich auf ihnblickte, aber er wandte nicht den Kopf nach mir.

Und ich hob meine Augen auf im Traum: Da sah ich'sschimmern von Waffen und Fittichen bis in alle Weite undunendliche Scharen, gelagert um ihre Feldzeichen und singendaus voller Kehle das Lob und den Krieg, und schwamm allesvor mir dahin wie Milch, Gold und Rosen. Und sah Rädergehen, schrecklich nach ihrer Höhe und nach ihren Felgen, dieglühten wie der Türkis, und ging ein Rad in dem anderen,viere zusammen, und durften sich nicht herumlenken. Und ihreFelgen waren voller Augen um und um an allen vier Rädern.

Inmitten aber war ein Berg, funkelnd von feurigenSteinen, und darauf ein Palast, aus dem Lichte des Saphirsgebaut, da zogen wir ein mit großem Vorantritt und Gefolge.Und seine Säle waren voll von Boten, Wächtern und Wal-kern. Aber da wir einzogen in den Säulensaal der Mitte, dawar kein Absehen seines Endes und Hintergrundes, denn sieführten mich darin ein der Länge nach, und Cherubim standenzu beiden Seiten vor den Säulen und zwischen ihnen, ein jedermit sechs Flügeln und ganz mit Augen bedeckt. So zogen wirdahin zwischen ihnen, ich weiß nicht wie lange, gegen den