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2 (1934) Der junge Joseph
Entstehung
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war. Aber Dina war angenommen worden als Ersatzopfer,und sie verdarb.

Es war gut, das Notwendige einzusehen und GottesGemütsart dabei zu durchdringen. Denn sein Zahlenwunderwar nicht ganz tadellos, und der Mensch mußte es verständigins gleiche bringen; auf der Berichtigung aber lag Fluchund Unheil, und selbst die Zwölf, sonst immer so schön,wurde ominös dabei, denn sie war es, mit der man die drei-hundertoierundfünfzig Tage des Mondjahrs auf die drei-hundertsechsundsechzig des Mond-Sonnenjahres bringenmußte. Nahm man aber dreihundertfünfundsechzig als Zahlder Tage an, so fehlte immer, wie Joseph ausrechnen mußte,ein Viertel Tag, und diese Unstimmigkeit schwoll im Gangeder Umläufe, so daß deren eintausendvierhundertundsechzigein ganzes Jahr daraus machten. Das war die Periode desHundssternes; und Josephs raumzeitliche Anschauung wuchsnun ins Übermenschliche, sie drang von kleinen Kreisen zuimmer ungeheuereren vor, die sie weit umliefen, zu geschlof-fenen Jahren von schaudervoller Ausdehnung. Schon der Tagwar ein kleines Jahr mit seinen Zeiten, mit Sommershelleund Wintersnacht, und beschlossen waren die Tage imgroßen Kreislauf. Aber dieser war nur vergleichsweise groß,und eintausendvierhundertundsechzig davon schlossen sich um-fassend zum Hundssternjahre. Die Welt aber bestand ausdem übergewaltigen Ab- und Rundlauf größter oder viel-leicht auch wieder noch nicht endgültig größter Jahre, vondenen ein jedes feinen Sommer und Winter hakte. Diesertrat ein, wenn alle Gestirne sich im Sternbilde des Wafser-schöpfers oder der Fische trafen, jener, wenn sie es im Zeichendes Löwen oder des Krebses taten. Mit einer Flut begann