Druckschrift 
2 (1934) Der junge Joseph
Entstehung
Seite
21
Einzelbild herunterladen
 

I-

21

>k»

lld

in

4

>Ä >»

d>k

öit-

!nt-

ies

l iiklMik

der

!,s°

nen- 'onai)ennider

ndMniemiit-pr, ie»ari«^r°k-Wk»^fd-°

Bl >'

War das Ordnung, Harmonie und Wohlsein?

Merke nur weiter, Durnuzi, wahrhafter Sohn! Machedeinen Sinn hell, scharf und heiter!

Sieben waren es der Wandelnden und der Befehlsüber-mittler, und ein Tag war jedem zu eigen. Aber sieben warauch die Zahl des Mondes im besonderen, der da den Wegder Götter, seiner Brüder, bahnte: nämlich die Zahl seinerViertel, die siebentägig waren. Sonne und Mond warenzwei, wie alles in Welt und Leben und wie Ja und Nein.Darum konnte man die Planeten anordnen als zwei undfünf mit wieviel Recht auch von seiten der Fünf! Denndiese stand in schönstem Verhältnis zur Zwölf, insofern fünf-mal zwölf die schon als heilig erwiesene Sechzig ergaben,in dem allerschönsten aber auch zur heiligen Sieben, denn fünfund sieben waren zwölf. War das alles? Nein, man gewannbei dieser Anordnung und Sonderung eine fünftägigePlanetenwoche, und zweiundsiebzig ihrer Art kamen aufsJahr; fünf aber war die Zahl, mit der man die Zweiund-siebzig vervielfachen mußte, damit sich die herrliche Drei-hundertsechzig ergab, Summe zugleich der Tage im Jahrund Ergebniszahl jener Teilung der Sonnenbahn durch dielängste Linie, die auf der Scheibe zu ziehen.

Das war glänzend.

Man konnte die Planeten aber auch anordnen als drei undvier, mit der erhabensten Befugnis von beiden Seiten her.Denn drei war die Zahl der Regenten des Tierkreises,Sonne, Mond und Jschtar. Sie war überdies die Weltzahl,sie bestimmte oben und unten die Gliederung des Alls. Aufder anderen Seite war vier die Zahl der Weltgegenden, denendie Tageszeiten entsprachen; sie war auch die Zahl der von