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leichterte, sein Bild auf ein ehrwürdig Unbekanntes der Vor-zeit zu übertragen. Er war von Jaakobs Jahren, etwasälter als dieser, und trug sich ähnlich wie er, halb beduhaft,halb nach der Art der Leute von Sinear, mit Fransenfalbelnauf feinem Kleide, an deffen Gürtelschärpe fein Schreibzeugsteckte. Seine Stirn, soweit das Kopftuch sie frei ließ, warklar und ohne Runzeln. Die noch dunklen Brauen liefen vonder breiten und wenig vertieften Nasenwurzel in schmalenund flachen Bogen zu den Schläfen, und darunter waren dieAugen so geartet, daß die oberen und unteren, fast wimper-losen Lider, schwer und gleichsam geschwollen, wie Lippenwirkten, zwischen denen die schwarzen Augäpfel gewölbthcrvortraten. Mit breitem Rücken senkte die engnüftrigeNase sich gegen den schmalen Schnurrbart, der, von denMundwinkeln abwärtslaufend, dem weißgelben Barte desUntergesichts auflag und unter dem, gleichbreit von Winkelzu Winkel, der rötliche Bogen der Unterlippe hing. Der An-satz des Bartes an den Wangen, die ihn, mit vielen kleinenSprüngen in der gelblichen Haut, überwölbten, war ganzbesonders ebenmäßig, so daß man den Eindruck gewinnenkonnte, als sei dieser Bart an den Ohren befestigt und mankönne ihn abnehmen. Ja, noch mehr, das ganze Gesicht er-weckte die Vorstellung, es sei abnehmbar, und darunter möchteerst Eliezers eigentliches Gesicht sich befinden: dem Josephals Knaben schien es in manchen Augenblicken so.
Über Eliezers Person und Herkunft waren verschiedeneirrtümliche Nachrichten in Umlauf, denen weiter untenenkgegeugetreten werden soll. Er war Jaakobs Hausvogtund Ältester Knecht, lese- und schreibkundig und JosephsLehrer, das sei hier genug.
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