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de» meisten Keeper und die anhaltendste Stärke des Schalleszu geben vermögen. Umgekehrt hingegen, wird derjenige -welcher in der größten Hohe zu sprechen sucht, deren seineStimme fähig ist, sich nicht nur in Ansehung des Umfangesbeschränkt, sondern auch die Kraft derselben, ehe er zu Endekommt, erschöpft und ermattet finden. Die Folge davon ist,daß er sich Gewalt anthun und zu einer ihm selbst peinlichenAnstrengung seine Zuflucht nehmen muß.
Aber wer mit Anstrengung und Beschwerde spricht, wirdauch von den Zuhörern nicht ohne Anstrengung und peinlichesGefühl vernommen. Man gebe also seiner Stimme ihre volle,jeden Laut gehörig anschwellende Stärke; aber man halte sichdabey stets in dem Umfange des Tones, aus dem man imgemeinen Leben zu sprechen gewohnt ist. Auch mache man essich zum Gesetze, nie eine größere Anzahl von Worten zu-sammen auszusprechen, als man ohne Zwang und besondereAnstrengung auszusprechen vermag. So lange man sich in die-sen Gränzen halt, werden die sämmtlichen Werkzeuge derStimme ihre verschiedenen Geschäfte mit Leichtigkeit ausüben,und wir die Stimme immer in unserer Gewalt behalten.Wenn wir aber über jene Gränzen hinaus gehen, kann esnicht fehlen, daß wir den Organen gleichsam den Zügelschießen lassen, und unserer Herrschaft über dieselben verlustigwerden.
Ein zweytes Mittel, um gut gehört und vollkommen ver-standen zu werden, ist Deutlichkeit der Aussprache, welchehierzu noch mehr beyträgt, als die bloße Stärke des Schalles.Das Maß der Stimme, welches zur Ausfüllung selbst einesbeträchtlichen Raumes erfordert wird, ist geringer, als mansich gemeiniglich einbildet; und derjenige, welcher sich einerdeutlichen Aussprache befleißiget, wird mit einer an sich schwa-chen Stimme weiter reichen, als die stärkste Stimme, ohnejene, vermag. Jeder, der einen öffentlichen Vortrag hält,muß also dies; sorgfältig beobachten; er muß jedem Laute; dener hervor bringt, sein gehöriges Verhällniß geben, und jede