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rückwinken werden sie niedergelassen, oder ein wenig in dieHohe gezogen.
Nase und Lippen darf man ohne Beleidigung desWohlstandes fast gar nicht gebrauchen, wenn gleich höhnischesLachen, Verachtung, und Ekel dadurch angezeigr werden.Alles Bewegen der Nase ist unschicklich; dasselbe gilt auch größ-ten Theils von den Lippen; wie z. B. oas Hinaufziehen dersel-ben , das Ausdehnen, Herabsenken, rc.
Der Nacken sey in gerader Haltung, nicht steif, nichtübergelehnt. Entstellend ist das Zusammenziehen oder Spannendes Halses; nebstdem wird dadurch auch die Stimme geschwächtund ermüdet. Drückt man das Kinn an die Brust, so machtdas die Stimme undeutlich und durch den Druck der Kehleschlaff.
Das Erheben oder Zusammenziehen der Schultern istselten schicklich. Ein mäßiges Hervorstrecken des Armspaßt zu langen und ohne Erhebung fortlaufenden Perioden.Beym Vortrage von reich ausgeschmückten Parlhien aber brei-tet sich der Arm zur Seite weit aus, und die Rede ergießtsich gewisser Maßen mit dieserBewegung. Kaum aber ist's mög-lich, zu sagen, wie viele Bewegungen der Hände, ohne welchealles Geberdenspiel hölzern und ohne Wirkung ist. Statt fin-den , da sie beynahe die Menge der Wörter erreichen. Am be-sten fängt die Hand von der linken Seite an und wird zurrechten niedergelassen, doch ohne daß sie dabey schlage. AmEnde eines Absatzes kann sie wohl auch fallen, doch muß siesich schnell wieder erheben. Sie soll mit jedem vollen Gedankenaufangen und niedergelassen werden, sonst würde ihre Bewe-gung entweder vor der Stimme hergehen, oder ihr Nachfolgenmüssen; beydes wäre unschicklich. Tie Hand sey weder zu langemüßig, noch unaufhörlich fechtend. Sie werde nicht bis überdie Augen erhoben, noch bis unter die Brust herab gelassen.So hält man es auch für fehlerhaft, vom Kopfe herab bis anden Unterleib damit nieder zu'fahren. Die linke Hand alleinmacht nie eine gute Wirkung; sie richte sich größten Theils nach