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daher abhalten, dem Freunde persönlich neue Beweise zu ge-ben, mit welcher Hiebe ich sey rc.
Hauptsatz: Sie betrauern den Tod Ihres liebenBruders.
Übergang: Gerecht sind Ihre Klagen, und ich beweineIhren Verlust mit Ihnen.
Trostgründe: s) Er hatte einen siechen Körper; l>) eskommt nicht darauf au, wie lange, sondern wie gut wir lebten;c) über sein jetziges Loos haben wir uns zu freuen; st) dasSchicksal der Sterblichen ist Trennung, aber es folgt ein frohesWiedersehen.
Schluß: Wunsch der Beruhigung.
Bitteum e in S t ip e n d iu m.
Einleitung: s) Euer — unterstützen gerne dürftigeStudierende; k>) dieses Stipendium ist offen.
Übergang zur Bitte durch Darlegung der Beweg-gründe : Ich bin dieser Unterstützung sehr bedürftig ; ich suchte michso zu verhalten, daß man keinem Unwürdigen an mir Wohltha-ten genießen lassen möchte, welches Zeugnisse darthun.
Bitte um Zusicherung des Stipendiums.
Schluß: Versprechen der guten Anwenduung und.Em-pfehlung.
§. ii.
Der Geschäftsbrief.
Der Geschäftsbrief gehört nur seiner äußern Form nachzu den Briefen, durch seine innere Beschaffenheit aber zu denAufsätzen des Geschäftsstyls, dessen Gesetzen er daher unterliegt,dessen Ton und Charakter auch hierher gehört.
Die Grundregel für den Geschäftsbrief, welche alle Eigenschaf-ten desselben zusammen faßt, wird demnach die folgende seyn:Man sage darin Alles, was man sagen muß, vollständig; mansage nicht mehr, als man sagen muß; man sage das, was ge-sagt werden muß, mit den eigentlichsten Worten und einfachstenWendungen, so kurz, deutlich und bestimmt, als möglich.