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1 (1825) Theorie der Beredsamkeit für alle Formen prosaischer Darstellung : nach den besten Quellen der Alten und der Neuern bearbeitet, und mit Mustern und Beyspielen belegt
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ben , verfallen sie in eben die Dunkelheit/ gegen welche dieEintheilung erfunden ist."

Über Eingang und Schluß ist im Allgemeinen nochzu bemerken:

Der Eingang ist da, um die Aufmerksamkeit des Zu-hörers zu erwecken/ seine Lheilnahme für den Vortrag anzu-regen / und ihn gleichsam an die Gränze desGcbiethes zu füh-ren/ welches er durchwandeln soll.

Hieraus fließen denn die allgemeinen Eigenschaften, diejeder Eingang haben muß, und die in keiner Einleitung fehlenoder verletzt werden dürfen. Diese Eigenschaften sind:

s) Der Eingang muß mit dem Stoffe des Ganzen in ge-nauer Verbindung, oder wenigstens in naher Berührung ste-hen, um den Leser oder Zuhörer auf den Gegenstand gehörigvorzubereiten.

t>) Er muß insbesondere klar und verständlich seyn.c) Er soll auf das Nachfolgende begierig machen, undenthalte sich daher aller trivialen Gemeinsprüche.

ck) Er meide allen übertriebenen Pomp der Ankündigung,und alle Großsprecherey; vielmehr sey der Gang desselben ru-hig, und bescheiden sein Ton; denn nichts ist dem Redekünst-ler nachtheiliger, als wenn er eine überspannte Erwartung vond-em Gegenstände oder von seinem Vortrage selbst erregt, unddiese dann nicht im vollsten Maße befriedigen kann.

Was nun die Quellen betrifft, aus welchen die Eingängeherzuleiten sind, so können diese sehr verschieden seyn. Gewöhnlichaber werden sie genommen: von der Wichtigkeit, Nothmen-digkeit oder Schwierigkeit des Gegenstandes; manchmahl auchvon der Heiligkeit des Orts, an welchem der Vortrag gehaltenwird, von der Persönlichkeit der Zuhörer, von den Zeitum-ständen u. s. w.

Der Schluß oder Epilog (Lonclusio) muß immermit einem erhöhten Kraftaufwands erscheinen; der gedehnte,matte und schleppende ist daher der erbärmlichste, und stirbt