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auch in Ansehung der ihr mehr oder minder wesentlichen Theile.Es gibt aber drey Haupttheile, welche fast keine Darstellung derRedekunst ganz entbehren kann. Diese sind:
s) Der Eingang, Lxorckium, er sey nun ausführlichoder ex abrupto *).
b) Die Ausführung.
c) Der Schluß.
Mit der Ausführung ist bey vielen Arten der Aufsatzeauch eine Eintheilung verbunden. Diese muß aber immer
1. so kurz als möglich seyn, dann
2. sehr deutlich. Deydes ist höchst nothwendig, damit mansie leicht in's Gedächtnis fasse, gut behalte und dadurch denHellen Überblick genieße;
3 . muß sie auch vollständig seyn, das heißt, alle we-sentlichen Theile deS behandelten Gegenstandes angeben, kei-nen übergehen oder unbestimmt und dunkel andeuten.
Uber die Art der Eintheilung läßt sich im Allgemeinennichts festsetzen, da sie von der Natur des vorzutragenden Stof-fes abhängt. So könnte man z. B. einen Gegenstand nach sei-nen Eigenschaften, nach dem Nutzen, den er gewährt u. d. gl.eintheilen.
Die Hauptabtheilung enthält oft wieder Unterabtheilun-gen, da man z. B. untergeordnete und Nebenbegriffe zerglie-dert. „Eine gute Eintheilung verschafft," wie Quintilian sagt,„sehr viel Licht und Anmuth. Sie bewirkt nicht allein, daß derVortrag verständlicher wird, indem man die Materialien ausihrem Gewühle hervorzieht, und vor die Augen der Zuhörerlegt; sondern sie ermuntert auch den Hörenden durch bestimmteGränzen der Theile, so wie Reisenden die auf Steinen bezeich-neten Entfernungen der Orter einen großen Th-eil ihrer Ermü-dung benehmen; denn es ist angenehm, das Maß überstande-ner Mühe zu kennen, und zu wissen, wie viel noch fehst; dieß
*) Hiervon wird bey der eigentliche» Rede umständlicher gehan-delt werden.