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1 (1825) Theorie der Beredsamkeit für alle Formen prosaischer Darstellung : nach den besten Quellen der Alten und der Neuern bearbeitet, und mit Mustern und Beyspielen belegt
Entstehung
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1. Die Durchführung eines Satzes durch die sechs Endun-gen ; z. B.:

Erste Endung.

Der Ehrgeiz stürzt manche Menschen in's Verderben.

Zweyte Endung.

Die Leidenschaft des Ehrgeizes stürzt manche Men-schen in's Verderben.

DritteEndung.

Dem Ehrgeize gelingt es, manche Menschen in'sVerderben zu stürzen.

Vierte Endung.

Den Ehrgeiz beschuldiget man mit Recht, daß ermanche Menschen in's Verderben stürze.

Fünfte Endung.

Wie so manche Menschen stürzest du, unseliger Ehrgeiz,in das Verderben.

Sechste Endung.

Wie viele Menschen werden von dem Ehrgeize in'sVerderben gestürzt!

2. Die Einkleidung geradezu bejahender oder verneinenderSätze in Fragen und Ausrufungen; z. B.:

Der Verschwender raubt sich selbst viele Freuden!

Wie viele Freuden raubt sich der Verschwender selbst!

Raubt sich der Verschwender nicht selbst viele Freuden?

3. Die Betrachtung einer Sache aus verschiedenen Ge-sichtspuncren; so sagen die alten Rhetoriker, man betrachtetdie Sache sk> linnnsto sivoturpi, atz utili sivo staninoso etc.,nähmlich von ihrer ehrbaren oder schändlichen Seite, von dernützlichen oder schädlichen, von der angenehmen oder lästigen,von der leichte» oder schwierigen; von Seite der Nothwendig-keit, der Schicklichkeit oder Unschicklichkeit s. w.

So konnte man z. B. den Geiz aus dem Gesichtspuncteder Unsirrlichkeit, der Schädlichkeit für den Geizigen selbst undfür seine Angehörigen, des Unangenehmen und Lästigen, das