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er in die traurige, genußlose Lebensweise des Geizigen bringt;wie unsinnig ein solcher Mensch handle u. s. w., betrachten.
4. Die Ausführung eines Satzes durch die bekannten Fra-gen : «zuis? <^ni<1 ? uüi? ^uiüus suxiliis? cur? izuornocko?czuan-io?— Man würde jedoch ins Pedantische und Lächer-liche fallen, wenn man sich den Zwang auflegen wollte, allediese Fragen in jedem Satze zu beantworten.
§. 1-4.
Von den Schlüssen oder Folgerungen.
Die Absicht der Schlüffe, Folgerungen oder Schlusnol-gerungeu, ist: einen zweifelhaften Satz durch einen nicht zwei-felhaften zu beweisen. Jeder Schluß begreift also zwey Haupr-stücke: 1. etwas, das erst bewiesen werden muß; 2. etwas,das als uulaugbar gilt, folglich hinreichend ist, um das, des-jeii Gewißheit noch nicht unbezweifelt erscheint, gehörig zubeweisen.
Der Schluß in vollständiger Form enthält drey Sätze:i. den Obersatz (Major), den Untersatz (Minor), undden Schlußsatz. Z. B.: „Das, was uns glücklich macht,müssen wir lieben; die Tugend macht uns aber glücklich: alsomüssen wir sie lieben." —
Dieser Schlußart bedienen sich meistens die Philosophen ;die Redner ziehen den verkürzten Schluß vor, oder den Schluß'in unvollständiger Form (lüntli^incina), welcher nur aus zweySätzen besteht, dem Vordersatz (^ntececkcns), und demNachsatz (Oonsocjuens); z. B.: „Die Tugend macht unsglücklich, folglich muß man sie lieben."
Da überdieß die philosophische Schlußform der vorgeschrie-benen Ordnung wegen, in welcher ihre drey Glieder auf einan-der folgen, dem Vortrage ein etwas schulgerechtes und stei-fes Ansehen bekommt: so pflegen die Redner die Satze oft zuverwechseln, und die herkömmliche Ordnung sogar zu verbergen.