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her inner» Gehalt, die Wahrheit und Richtigkeit kleinerer Auf-sätze oder selbstgrößerer Werke prüfen, so muß man sie von dem,was Ausdruck, Darstellung und äußere Form ist, entkleiden,und auf das logische.Skelett zurückführen.
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Ästhetische Principien.
Der Zweck dieser Principien ist die Schönheit derForm. Diese beruht aber, in stilistischer Hinsicht, nicht auf deneinzelnen Wörtern und Ausdrücken, sondern auf der ganzenDarstellungsart; denn die ästhetischen Gesetze lehren die schönsteund zweckmäßigste Einkleidung eines logisch - richtig gedachten,und grammatisch-richtig ausgedrückten und verbundenen Ganzen.
Die ästhetischen Eigenschaften des Styls gründen sich ent-weder
a) auf das Vorstellungsvermögen, oderk) auf das Gefühlsvermögen, oderc) auf das Begehrungsvermögen.
Die ästhetischen Eigenschaften des Styls in Hinsicht aufdas V o r ste l l u n gsv e r m ö g c n treffen mir den schon behan-delten allgemeinen Eigenschaften der Sprache und der Denkge-setze zusammen. Sie sind nähmlich: Einheit der Darstellung inCharakter und Ton; logische und grammatische Correcrheir;Bestimmtheit, Deutlichkeit und Klarheit; Angemessenheit underschöpfende Vollständigkeit; endlich Natürlichkeit, welcher dasGezwungene entgegen steht. Der Unterschied besteht nur darin,daß die Tendenz dieser Eigenschaft, in ästhetischer Hinsicht, un-mittelbar mehr auf die S ch ön he it der Form geht, welcheaber ohne Reinigkeit und Richtigkeit der Sprache nicht beste-hen könnte.
Die Beobachtung dieser Eigenschaften bewirkt für den Le-ser den Reiz des leichten Auffassens und des-klaren Erkennens.
Die ästhetischen Eigenschaften des Styls, welche sich ausdas Gefühlsvermögen beziehe», sind: