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Pro se, tiefsin nigePoesie. Dieß ist der Platze den un-sere Nation vielleicht am eigenthümlichsten nehmen könnte *)-"
§. 3 .
Zwey Hauptgattungen des Styls.
Diese sind:
s) der reine, b) der a n g e w a n d t e Styl. Der reineStnl wird durch Beobachtung der allgemeinen Grundsätze ge-bildet, welche für alle Arten schriftlicher Aufsätze paffen. Er zer-fällt in den höhern, mittler n und nieder,, Styl.
Der angewandte Styl heißt so, weil er jene allgemei-nen Grundsätze nach Erforderniß jeder besonder» Art schriftlicherAufsätze anwendet.
§. 4 .
Allgemeine Grundsätze für den Styl.
Sie sind:
g) grammatische, welche sich auf die Wahl, Stellungund Verbindung der Wörter gründen. Sie sind bereits aus-führlich behandelt worden;
l>) psychologische, welche aus dem Einflüsse entstehen,den die geistigen Anlagen und Vermögen des Menschen auf dieSchreibart nehmen;
c) logische, die sich auf die allgemeinen Denkgesetzegründen;
6) ästhetische, welche die Schönheit der Form be-zwecken.
§. 5 .
Psychologische Grundsätze.
Da die grammatischen schon ausführlich behandelt sind, ge-hen wir sogleich zu den psychologischen über.
Die geistigen Vermögen, welche auf Styl und Darstel-lungsart Einfluß nehmen, sind:
*) Werke zur sch. L. u- K. B. S. öi.
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